|
|
||
| 1. Die Bewerbung an den Bürgermeister Ortwin Runde | ||
|
Freie
und Hansestadt Hamburg
20995 Hamburg — Bewerbung als Männerbeauftragter — Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ortwin Runde Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als —"Männerbeauftragter" — bei der Freien und Hansestadt Hamburg Bei dieser Bewerbung geht es mir hauptsächlich um den offiziellen
Charakter meiner
Begründung: Die Freie- und Hansestadt Hamburg verfügt über die Position
bzw das Amt der
Tatsächlich ist es teilweise leider immer noch der Fall, daß
Frauen in unserer
Die Orientierungslosigkeit vieler Männer in unserer Gesellschaft
hat inzwischen zu
Da mir besonders in Hamburg ein tiefer Einblick in die Thematik ermöglicht wurde, mit der ich mich seit vielen Jahren befasse, wende ich mich an Sie mit der Bitte um wohlüberlegte Berücksichtigung meiner Bewerbung, Die angesprochene Thematik und die dargelegte Problematik findet deutschlandweit
Eventuell erforderliche Unterlagen zur Bewerbung werde ich auf Wunsch nachreichen. Konkrete Vorstellungen über meine Arbeit möchte ich in einem
persönlichen
mit freundlichen Grüßen Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw. |
||
|
|
||
| 2. Die Antwort vom Bürgermeisteramt | ||
| ORTWIN RUNDE
17.12.1998
ERSTER BÜRGERMEISTER
- DER BÜROLEITER - Herrn
Sehr geehrter Herr Hanenkamp, im Auftrag des Ersten Bürgermeisters danke ich Ihnen für Ihr
Schreiben vom 08.12.1998.
Mit freundlichen Grüßen .
|
||
| 1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom | ||
| 3. Die Antwort vom Senatsamt für die Gleichstellung | ||
|
Senatsamt für die Gleichstellung DIE AMTSLEITERIN
Herrn
Ihre Bewerbung vom 8. Dezember 98 Sehr geehrter Herr Hanenkamp, das Büro von Herrn Bürgermeister Runde hat Ihre Bewerbung
an das Senatsamt für die Gleichstellung weitergeleitet.
Ich danke Ihnen für Ihr Interesse. Mit freundlichen Grüßen .Ulrike Hoffmann-Riem
Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg - Telefon (040) 3504-3314,
Telefax (040) 3504-3341
|
||
| 1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom | ||
| 4.Die Konkretisierung und Bekräftigung der Bewerbung | ||
| Gerhard Hanenkamp, Schulstr.
80 26903 Surwold
7.Januar 1999
An den
20459 Hamburg Betr.: Meine Bewerbung vom 8.Dezember 1998 Ihr Schreiben vom 23.Dezember.1998 Sehr geehrte Frau Krista Sager Ich bedanke mich dafür, daß Sie mir durch Ihre Amtsleiterin Frau Ulrike Hoffmann-Riem eine bestätigende Description der in meiner Bewerbung bereits von mir angedeuteten Kenntnis der Sachlage bezüglich der Positionierung des Senatsamtes für Gleichstellung als Antwort haben zukommen lassen, möchte sie jedoch darauf Hinweisen, das es sich bei meinem Anschreiben an den Bürgermeister, wie von ihm auch interpretiert, um eine Bewerbung handelt. Ich vermag diese Reaktionsweise nicht klar zu deuten und erbitte eine neuerliche Stellungnahme zu meiner Bewerbung. In Ergänzug meiner Bewerbung und Ihres Antwortschreibens erlaube ich Nachstehendes zur Konkretisierung nachzureichen: Die Einführung einer Quote (bezugnehmend auf die Frauenquote) in einer Demokratie war die Einführung eines Diktates von oben (verfassungsrichterlich sanktioniert: warum auch immer) unter demokratischem Schutz- und Deckmantel mit der Folge der Etablierung einer Definitions- und Meinungsdiktatur unter femininer und feministischer Prämisse. Durch nachfolgende deutschlandweite gesetzlich sanktionierte Etablierung von Frauenbeauftragten in fast jeder größeren Gemeinde und neuerdings, wie in der Uni Hamburg feststellbar , sogar in einzelnen Fakultäten , ist inzwischen von einer femininen bzw. feministischen Diktatur unter dem Schutz des demokratischen Deckmantels zu sprechen, die meiner konkreten Erfahrung als Dezernent entsprechend , nicht nur Fakultäts- sondern sämtliche Lebens- und politische Ressorbereiche übergreifend wirksam ist bzw ausgeübt wird und außerdemokratische wie unsachgemäße Einflußnahme, deren Emotionalisierung und damit Subjektivierung bei Entscheidungen ermöglicht und diese damit verwillkürlicht. Diese Situation ist einer Demokratie nicht gerade zuträglich, zumal Männer keine Einstiegsmöglichkeit in diese Struktur der Frauenbeauftragten haben. Darüberhinaus ist die Etablierung einer solchen diktatorischen Struktur ohne gegengewichtige vergleichbare Struktur und ohne vorherige zeitliche Begrenzung eine höchst gefährliche Angelegenheit für jede demokratische Gesellschaft und führt langfristig zu ihrer Zerstörung. Es bleibt nur noch zu hoffen, daß dieses nicht weitsichtigerweise gezielt von den Initiatorinnen beabsichtigt war. Im Falle einer Gleichstellungsbeauftragten, wie in Hamburg vorliegend, ist zu konstatieren: Gleichstellung bezogen auf gesellschaftliche Strukturen ist im Gegensatz zur Gleichberechtigung des einzelnen Bürgers ein aufoktroyiertes Diktat und setzt keinerlei Gleichberechtigung voraus, im Gegenteil, sie begründet sich bestenfalls partiell aus deren gesetzwidrigem Nichtvorhandensein. Daraus resultiert, daß diese Festlegung auf Parität oberstes Gebot des Amtes selbst zu sein hat um seinem eigenen Anspruch gerecht zu werden, da die Gleichstellung einen erzwingenden Akt darstellt mit klarer Definition auf die Gleichgewichtung unabhängig von einzelnen bürgerlichen Interessen und Begehren. Im Gegensatz zur Frauenbeauftragten steht nun die Position der/des Gleichstellungsbeauftragten gleichermaßen Männern wie Frauen offen und entspricht somit bezüglich der betroffenen Problematik endlich wieder grundgesetzlichen demokratischen Regeln. Vergl. BAG Kassel Aktenzeichen 8 AZR 365/97 Bezüglich des Senatsamtes für Gleichstellung ist festzustellen, daß die bestehende und drängende Männer- wie Väterproblematik auch weiterhin nicht in ausreichendem Maße Berücksichtigung findet, was bei der wiederum weiblichen Besetzung der relevanten Entscheidungspositionen, bis auf vielleicht einige untergeordnete Funktionen, nicht weiter verwundert. Im Schutze dieser weiblich definierten, kontrollierten und unterstützten Gleichstellung hat sich in Hamburg eine Frauenszene entwickeln können mit Frauengruppierungen, die, basierend auf hauptsächlich psychischen bzw. psychologischen Konstukten, mit gezielt destuktiven und destruktivierenden Vorgängen, Abläufen und Vorgehensweisen unter Mitwirkung entsprechend instruierter Geschlechtsgenossinnen, Männer in einer Weise wirtschaftlich und psychisch willkürlich zerstören und übervorteilen , gegen die diese statusunabhängig völlig machtlos und naiv erscheinen, weil sie diese Zusammenhänge nicht erkennen oder ausmachen können, zumal dieses nach Gesetzeslage weder kriminalistisch noch polizeilich mangels Aufklärung und Informationen derzeit kaum geahndet werden kann. Gegebenenfalls sollten Sie sich mit Frau Kaberta kurzschließen, die Ihnen über alternierende Vorgänge bezüglich der Scientologen mit Sicherheit Auskunft geben kann. (siehe auch www.gabnet.com/mw/fremd/exli1.htm Dr. med. Enno Winkler, Paraguay "Sozialer Mord aber gilt nicht als Straftatsbestand und schon gar nicht als Menschenrechtsverletzung"). Zudem ist für Hamburg festzustellen, daß sich diese Gruppierungen vornehmlich auf den Westen Hamburgs konzentrieren, vermutlich der Anziehungskraft des Kapitals entsprechend. Gefordert ist hier Aufklärungsarbeit um sich solchen Vorgängen besser stellen oder erwehren zu können. Ich sehe mich genötigt anzunehmen, daß Sie über diese vorgenannten Vorgänge nicht informiert sind, was die Notwendigkeit der Installation einer paritätischen Besetzung des Gleichstellungsamtes um so deutlicher macht. Mein Einblick in diese Entwicklungen und Strukturen beruht auf einem über 20jährigen Aufenthalt incl. Studium im westlichen Großraum Hamburg mit entsprechenden Erfahrungenen. Aufgrund des Bestehens geschlossener feministischer Informationskreisläufe bin ich vorerst allerdings nicht bereit, die mir vorliegenden speziellen Informationen an Frauen weiterzugeben und damit die Abwehrmöglichkeiten der Männer zu verschlechtern, sondern bestenfalls unter entsprechender Absicherung und psychologisch kompetenter Voraussetzung an männliche Interessenten. Dieses wäre gegebenenfalls relevant bei Aufnahme meiner Tätigkeit durch Realisierung meiner Bewerbung. Sie konkretisieren in Ihrem Schreiben vom 23.12.98 u. A.: "Als das Senatsamt für die Gleichstellung im Jahre 1992 errichtet wurde, wurde bewußt darauf verzichtet, dieses Amt Senatsamt für die Gleichstellung der Frau zu nennen. Grund hierfür war, daß es Aufgabe des Amtes ist, Art. 3 GG umzusetzen. Das Ziel ist, Die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen." Wer sich als Mann durch organisierte feministische Aktivitäten existenzvernichtend übervorteilt und bedroht sieht und sich an das Amt für Gleichstellung wendet bekommt folgendes Angebot:
In Anbetracht dieser Situation und der von mir belegbaren Vorgänge wirkt Ihr ausgleichend gemeintes Angebot an die männliche Seite durch das Ausrufen eines "Hamburger Männerfrühlings", das zudem äußerst restriktiv angeboten wird, eher zusätzlich männerverdummend als hilfreich und dürfte nur Alibi-Funktion haben. Angesichts der hohen männlichen Selbstmordrate und der schädlichen destruktiven Auswirkungen in wirtschaftlicher wie humaner Hinsicht ergibt sich nachdrücklich genug die Notwendigkeit, hier Abhilfe zu schaffen und die Gleichstellung mit den daraus resultierenden behördlichen Maßnahmen und Aktivitäten zumindest auf den Entscheidungsebenen ausschließlich unter paritätischer Beteiligung der Männer wie der Frauen zu betreiben bzw. zu manifestieren. Sehr geehrte Frau Sager, Mir ist sehr wohl die schizoide Entscheidungssituation bewußt in der Sie bezüglich Ihres Senatsamtes kontinuierlich stehen und der Sie sich verständlicherweise zu entziehen suchen indem sie als Frau weibliche Prioritäten setzen. Damit schaffen sie allerdings zusätzlich Benachteiligte denen Sie zumindest das gleiche Recht einräumen müssen, sich in entsprechender Weise kompetent wehren zu können, wenn Sie dem öffentlichen Anspruch ihres Amtes gerecht werden wollen. Dieses ist wohl nur durch paritätische Besetzung zumindest der Amtsleitung zu bewerkstelligen, was ohne Erhöhung des Etats wohl nur durch Teilung des Amtes statt Verdoppelung zu bewerkstelligen ist. Ich bekräftige hiermit meine Ihnen zugegangene Bewerbung durch die obigen Ausführungen die ich bei Bedarf gerne noch um Einiges erweitern kann, mit nachfolgender Konkretisierung: Der Bezug meiner Bewerbung ist das Amt für Gleichstellung sei es in Vollzeit oder paritätischer Teilzeit mit der jetzigen Inhaberin, mit entsprechenden paritätischen Befugnissen auch bezüglich der Mitarbeiter und eventueller Etatverwendung. Bezüglich meiner Befähigung führe ich an:
Mit freundl. Gruß Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw. |
||
| 1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG/4) BewerbKonkr. / 5)Antw. Sager / Bottom | ||
| 5. Die Antwort von Senatorin Frau Krista Sager | ||
|
Senatsamt für die Gleichstellung DIE SENATORIN Herrn
Hamburg, den 18. Januar 1999 Ihre Bewerbung als Männerbeauftragter Sehr geehrter Herr Hanenkamp, Sie haben sich auf die Stelle eines Männerbeauftragten bei der Freien und Hansestadt Hamburg beworben. Ich habe Ihre Ausführungen mit Interssse gelesen und möchte ihnen versichern, daß wir als Senatsamt nicht die einseitige Bevorzugung von Frauen anstreben, sondern die Gleichstellung von Männern und Frauen. Allerdings zeigen alle Sozialdaten, daß diese Gleichstellung nicht erreicht ist und Frauen immer noch benachteiligt sind. So sind vor allem Frauen von der Armut betroffen, gleichzeitig werden über 90 Prozent aller Führungspositionen von Männern eingenommen. Angesichts dieses Nachholbedarfes bei den Frauen sehen wir momentan nicht die Notwendigkeit, die Stelle eines Männerbeauftragten einzurichten. Ich bitte um Ihr Verständnis, daß wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen können. Mit freundlichen Grüßen Krista Sager Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg - Telefon (040) 3504-3314,
Telefax (040) 3504-3341
|
||
|
|
||
| Gerhard Hanenkamp, Dipl. Volksw. Schulstr.
80 26903 Surwold
An den Surwold,den 31. Januar 1999 Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
20459 Hamburg Betr.:Antwortschreben v.18. 01. 1999 Sehr geehrte Frau Senatorin Krista Sager, Für Ihre Antwort v. 18.1.1999 auf meine Bewerbung bedanke ich mich, kann jedoch verständlicherweise damit nichts anfangen. Leider ist Ihnen ein Irrtum unterlaufen, wie Sie leicht feststellen können wenn Sie sich die Konkretisierung meiner Bewerbung vom 7.1.1999 genauer durchlesen. Um weiterhin solche Interpretationsfehler auszuschließen verzichte ich auf weitere Ausführungen, um sie dem eventuellen Einstellungsgespräch vorzuhalten. Ich bewerbe mich hiermit um die Leitung des Senatsamtes für Gleichstellung in paritätischer Amtsteilung oder Zusammenarbeit mit der jetzigen Inhaberin. Die vorläufigen Beurteilungskriterien, auch bezügl. deren aufgezeigten inhaltlichen Notwendigkeiten, entnehmen Sie bitte meinen, Ihnen bereits vorliegenden, Ausführungen. Einen positiven Bescheid bitte ich nunmehr mir kurzfristig zuzustellen damit ich die notwendigen Maßnahmen bezüglich der Aufnahme und Modalitäten meiner Tätigkeit in Angriff nehmen kann. Im Falle eines negativen Bescheides bitte ich diesen
in klagerechtlich bestandsfähiger Form, möglichst begründet,
an meine derzeitige Anschrift zuzustellen.
Mit freundl. Gruß Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw
Senatsamt für die Gleichstellung Die Amtsleiterin Senatsamt für die Gleichstellung. Aller Steinweg
4, D - 20459 Hamburg
Hamburg, den 10.Februar 1998
Sehr geehrter Herr Hanenkamp.
Sie haben sich um die Stelle eines Männerbeauftragten beim Senatsamt für die Gleichstellung beworben. Eine solche Stelle gibt es im Senatsamt für die Gleichstellung nicht. Aus diesem Grunde darf ich Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen vom 08. Dez. 1998 wieder zurücksenden. Mit freundlichen Grüßen i.V. Dr. Liane Melzer Anlage Öffenllicbe Verkehrsmittel: S-Bahn
Stadthausbrücke Ausgang Michaelisstraße
Anmerkung: Das Bewerbungsoriginal kam als Anlage zurück mit dem handschriftl. Vermerk am oberen Rand: ein großes -A- und dem winzigen Stempel : kein Vorgang. Dieses ist mir aus behördlichen Gepflogenheiten als Anweisung von oberster Stelle bekannt, diesen Vorgang unbedingt negativ zu bescheiden und nicht aktenbelegbar zu machen. |
| Autor: Gerhard Hanenkamp Datum 26.1.1999 Mail: brain@gabnet.com |
|
|
| Letzte Änderung: |
| © G*A*B; Überarbeitet am: ; Adresse der Webseite: http://www.gabnet.com/mw/bewhh1.htm |