1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom
1. Die Bewerbung an den Bürgermeister Ortwin Runde
 Gerhard Hanenkamp,. Schulstr 80 26903 Surwold  8.12.1998

            Freie und Hansestadt Hamburg 
                    den Bürgermeister 
                    Rathausmarkt1 

                    20995 Hamburg 

                       — Bewerbung als Männerbeauftragter —

            Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ortwin Runde 

                         Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als 

                                     —"Männerbeauftragter" — 

                            bei der Freien und Hansestadt Hamburg 

Bei dieser Bewerbung geht es mir hauptsächlich um den offiziellen Charakter meiner
Arbeit. D.h. ich würde entweder ehrenamtlich oder im Rahmen einer ABM Tätigkeit,
die entsprechenden Zusagen seitens des Arbeitsamtes zufolge möglich wäre, meine
Arbeit tätigen, so daß der Stadt Hamburg keinerlei oder nur geringe Kosten entstünden. 

Begründung: 

Die Freie- und Hansestadt Hamburg verfügt über die Position bzw das Amt der
Gleichstellungsbeauftragten, deren Tätigkeit explizit und scheinbar irreführend die
Funktion einer Frauenbeauftragten darstellt und verifiziert, um die Interessen der Frau
im Bereich der Kommune zu vertreten. Für die Interessen und Belange des Mannes
fehlt leider jede Unterstützung. 

Tatsächlich ist es teilweise leider immer noch der Fall, daß Frauen in unserer
Gesellschaft nicht gleichwertig behandelt werden. Im Wandel unserer Zeit kommt es
jetzt aber leider auch und immer häufiger zu massiven Benachteiligungen des Mannes.
Besonders durch die vergleichsweise hohe soziale Absicherung der Frau wird dem
Mann die Bürde dieser Sicherung auferlegt und dieser so, leider nicht nur als Einzelfall sondern in bedrohlicher Häufigkeit, in psychischer und finanzieller Sicht ruiniert. Hier können die vielerorts entstandenen Selbsthilfegruppen nicht mehr in ausreichendem Maße greifen und helfen, da die Problematik inzwischen zu einem gesellschaftlichen Debakel heranzuwachsen droht, das auch weitreichende volkswirtschaftliche wie gesellschaftspolitisch destruktivierende Auswirkungen zeitigt, von den in der Folge feststellbaren und inzwischen wissenschaftlich belegten Auswirkungen auf unsere Kinder und Jugend einmal abgesehen. 

Die Orientierungslosigkeit vieler Männer in unserer Gesellschaft hat inzwischen zu
dem "Mann = Täter" - Image geführt, den zu bekämpfen scheinbar jedes Mittel heiligt.
Dieser Orientierungsverlust trifft inzwischen auch in besonderem Maße unsere Kinder
und Jugendlichen, insbesondere die männl. Jugendlichen, die sich in der Schule in
immer stärkerem Maße diskriminiert sehen und in Kompensation dieser 
Unterdrückung in Bandenbildung oder Kriminalität flüchten. Viele Straftaten und
Kurzschlußhandlungen von Männern beruhen auf Hilflosigkeit und Alleingelassen sein
mit ihren Problemen. Ein Punkt meiner Tätigkeit könnte sein, durch meine Arbeit hier
ein Umdenken zu bewirken. Dazu wäre auch eine Zusammenarbeit mit der Frauen-
bzw Gleichstellungsbeauftragten erstrebenswert, ebenso mit dem Jugendamt.. 

Da mir besonders in Hamburg ein tiefer Einblick in die Thematik ermöglicht wurde, mit der ich mich seit vielen Jahren befasse, wende ich mich an Sie mit der Bitte um wohlüberlegte Berücksichtigung meiner Bewerbung, 

Die angesprochene Thematik und die dargelegte Problematik findet deutschlandweit
auch in den Medien in letzter Zeit verstärkt Beachtung, sodaß es Hamburg gut zu
Gesichte stehen könnte, hier ein Zeichen der Vernunft und Verantwortung zu setzen,
zumal meine guten Kontakte nach Berlin dort ebenfalls gleiche Bestrebungen
aufzeigen. 

Eventuell erforderliche Unterlagen zur Bewerbung werde ich auf Wunsch nachreichen. 

Konkrete Vorstellungen über meine Arbeit möchte ich in einem persönlichen
Gespräch mit Ihnen abstimmen. 

mit freundlichen Grüßen 

Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw. 

1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom
2. Die Antwort vom Bürgermeisteramt
ORTWIN RUNDE                                                                                               17.12.1998

ERSTER BÜRGERMEISTER
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG

- DER BÜROLEITER -

Herrn
Gerhard Hanenkamp Schulstr. 80
26903 Surwold

Sehr geehrter Herr Hanenkamp,

im Auftrag des Ersten Bürgermeisters danke ich Ihnen für Ihr Schreiben vom 08.12.1998.
Ihre Bewerbung fällt in die Zuständigkeit des Senatsamtes für die Gleichstellung, und somit habe ich Ihren Brief an den zuständigen Präses, Frau Krista Sager, zur Beantwortung weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen .
Holger Lange

1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom
3. Die Antwort vom Senatsamt für die Gleichstellung
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatsamt für die Gleichstellung

DIE AMTSLEITERIN
                                                                                                Hamburg, den 23.12.98

Herrn
Gerhard Hanenkamp Schulstr. 80
26903 Surwold

Ihre Bewerbung vom 8. Dezember 98

Sehr geehrter Herr Hanenkamp,

das Büro von Herrn Bürgermeister Runde hat Ihre Bewerbung an das Senatsamt für die Gleichstellung weitergeleitet.
Als das Senatsamt für die Gleichstellung im Jahre 1992 errichtet wurde, wurde bewußt darauf verzichtet, dieses Amt Senatsamt für die Gleichstellung der Frau zu nennen. Grund hierfür war, daß es Aufgabe des Amtes ist, Art. 3 GG umzusetzen.
Das Ziel ist, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen.
In einer ganzen Reihe von Veranstaltungen unseres Amtes werden deshalb gezielt Männer angesprochen. Ein Großteil der von lhnen angesprochenen Themen wird also bereits hier bearbeitet.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen

.Ulrike Hoffmann-Riem
 

Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg - Telefon (040) 3504-3314, Telefax (040) 3504-3341
Öffentlicbe Verkehrsmittel: S-Bahn Stadthausbrücke, Ausgang Michaelisstraße

 
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4.Die Konkretisierung und Bekräftigung der Bewerbung
Gerhard Hanenkamp, Schulstr. 80   26903 Surwold                                          7.Januar 1999

An den
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatsamt für Gleichstellung
Präses Frau Krista Sager

20459 Hamburg

Betr.: Meine Bewerbung vom 8.Dezember 1998

Ihr Schreiben vom 23.Dezember.1998

Sehr geehrte Frau Krista Sager 

Ich bedanke mich dafür, daß Sie mir durch Ihre Amtsleiterin Frau Ulrike Hoffmann-Riem eine bestätigende Description der in meiner Bewerbung bereits von mir angedeuteten Kenntnis der Sachlage bezüglich der Positionierung des Senatsamtes für Gleichstellung als Antwort haben zukommen lassen, möchte sie jedoch darauf Hinweisen, das es sich bei meinem Anschreiben an den Bürgermeister, wie von ihm auch interpretiert, um eine Bewerbung handelt.

Ich vermag diese Reaktionsweise nicht klar zu deuten und erbitte eine neuerliche Stellungnahme zu meiner Bewerbung.

In Ergänzug meiner Bewerbung und Ihres Antwortschreibens erlaube ich Nachstehendes zur Konkretisierung nachzureichen:

Die Einführung einer Quote (bezugnehmend auf die Frauenquote) in einer Demokratie war die Einführung eines Diktates von oben (verfassungsrichterlich sanktioniert: warum auch immer) unter demokratischem Schutz- und Deckmantel mit der Folge der Etablierung einer Definitions- und Meinungsdiktatur unter femininer und feministischer Prämisse. Durch nachfolgende deutschlandweite gesetzlich sanktionierte Etablierung von Frauenbeauftragten in fast jeder größeren Gemeinde und neuerdings, wie in der Uni Hamburg feststellbar , sogar in einzelnen Fakultäten , ist inzwischen von einer femininen bzw. feministischen Diktatur unter dem Schutz des demokratischen Deckmantels zu sprechen, die meiner konkreten Erfahrung als Dezernent entsprechend , nicht nur Fakultäts- sondern sämtliche Lebens- und politische Ressorbereiche übergreifend wirksam ist bzw ausgeübt wird und außerdemokratische wie unsachgemäße Einflußnahme, deren Emotionalisierung und damit Subjektivierung bei Entscheidungen ermöglicht und diese damit verwillkürlicht.

Diese Situation ist einer Demokratie nicht gerade zuträglich, zumal Männer keine Einstiegsmöglichkeit in diese Struktur der Frauenbeauftragten haben. Darüberhinaus ist die Etablierung einer solchen diktatorischen Struktur ohne gegengewichtige vergleichbare Struktur und ohne vorherige zeitliche Begrenzung eine höchst gefährliche Angelegenheit für jede demokratische Gesellschaft und führt langfristig zu ihrer Zerstörung. Es bleibt nur noch zu hoffen, daß dieses nicht weitsichtigerweise gezielt von den Initiatorinnen beabsichtigt war.

Im Falle einer Gleichstellungsbeauftragten, wie in Hamburg vorliegend, ist zu konstatieren:

Gleichstellung bezogen auf gesellschaftliche Strukturen ist im Gegensatz zur Gleichberechtigung des einzelnen Bürgers ein aufoktroyiertes Diktat und setzt keinerlei Gleichberechtigung voraus, im Gegenteil, sie begründet sich bestenfalls partiell aus deren gesetzwidrigem Nichtvorhandensein. Daraus resultiert, daß diese Festlegung auf Parität oberstes Gebot des Amtes selbst zu sein hat um seinem eigenen Anspruch gerecht zu werden, da die Gleichstellung einen erzwingenden Akt darstellt mit klarer Definition auf die Gleichgewichtung unabhängig von einzelnen bürgerlichen Interessen und Begehren. 

Im Gegensatz zur Frauenbeauftragten steht nun die Position der/des Gleichstellungsbeauftragten gleichermaßen Männern wie Frauen offen und entspricht somit bezüglich der betroffenen Problematik endlich wieder grundgesetzlichen demokratischen Regeln. Vergl. BAG Kassel Aktenzeichen 8 AZR 365/97

Bezüglich des Senatsamtes für Gleichstellung ist festzustellen, daß die bestehende und drängende Männer- wie Väterproblematik auch weiterhin nicht in ausreichendem Maße Berücksichtigung findet, was bei der wiederum weiblichen Besetzung der relevanten Entscheidungspositionen, bis auf vielleicht einige untergeordnete Funktionen, nicht weiter verwundert.

Im Schutze dieser weiblich definierten, kontrollierten und unterstützten Gleichstellung hat sich in Hamburg eine Frauenszene entwickeln können mit Frauengruppierungen, die, basierend auf hauptsächlich psychischen bzw. psychologischen Konstukten, mit gezielt destuktiven und destruktivierenden Vorgängen, Abläufen und Vorgehensweisen unter Mitwirkung entsprechend instruierter Geschlechtsgenossinnen, Männer in einer Weise wirtschaftlich und psychisch willkürlich zerstören und übervorteilen , gegen die diese statusunabhängig völlig machtlos und naiv erscheinen, weil sie diese Zusammenhänge nicht erkennen oder ausmachen können, zumal dieses nach Gesetzeslage weder kriminalistisch noch polizeilich mangels Aufklärung und Informationen derzeit kaum geahndet werden kann. Gegebenenfalls sollten Sie sich mit Frau Kaberta kurzschließen, die Ihnen über alternierende Vorgänge bezüglich der Scientologen mit Sicherheit Auskunft geben kann. (siehe auch www.gabnet.com/mw/fremd/exli1.htm Dr. med. Enno Winkler, Paraguay "Sozialer Mord aber gilt nicht als Straftatsbestand und schon gar nicht als Menschenrechtsverletzung"). Zudem ist für Hamburg festzustellen, daß sich diese Gruppierungen vornehmlich auf den Westen Hamburgs konzentrieren, vermutlich der Anziehungskraft des Kapitals entsprechend.

Gefordert ist hier Aufklärungsarbeit um sich solchen Vorgängen besser stellen oder erwehren zu können.

Ich sehe mich genötigt anzunehmen, daß Sie über diese vorgenannten Vorgänge nicht informiert sind, was die Notwendigkeit der Installation einer paritätischen Besetzung des Gleichstellungsamtes um so deutlicher macht.

Mein Einblick in diese Entwicklungen und Strukturen beruht auf einem über 20jährigen Aufenthalt incl. Studium im westlichen Großraum Hamburg mit entsprechenden Erfahrungenen.

Aufgrund des Bestehens geschlossener feministischer Informationskreisläufe bin ich vorerst allerdings nicht bereit, die mir vorliegenden speziellen Informationen an Frauen weiterzugeben und damit die Abwehrmöglichkeiten der Männer zu verschlechtern, sondern bestenfalls unter entsprechender Absicherung und psychologisch kompetenter Voraussetzung an männliche Interessenten. Dieses wäre gegebenenfalls relevant bei Aufnahme meiner Tätigkeit durch Realisierung meiner Bewerbung.

Sie konkretisieren in Ihrem Schreiben vom 23.12.98 u. A.:

"Als das Senatsamt für die Gleichstellung im Jahre 1992 errichtet wurde, wurde bewußt darauf verzichtet, dieses Amt Senatsamt für die Gleichstellung der Frau zu nennen.

Grund hierfür war, daß es Aufgabe des Amtes ist, Art. 3 GG umzusetzen. Das Ziel ist, Die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen."

Wer sich als Mann durch organisierte feministische Aktivitäten existenzvernichtend übervorteilt und bedroht sieht und sich an das Amt für Gleichstellung wendet bekommt folgendes Angebot:

  • Wir prüfen Senatsvorlagen anderer Behörden kritisch auf ihre frauenpolitische Bedeutung und unterbreiten Verbesserungsvorschläge. 
  • Wir erstellen eigene Senatsvorlagen, die den Senat zu frauenpolitischem Handeln verpflichten sollen. 
  • Wir initiieren Untersuchungsvorhaben, um unsere Verbesserungsvorschläge auf eine solide wsenschaftliche Grundlage zu stellen. 
  • Wir setzen uns für die Förderung von Frauenprojekten ein. 
  • Wir erarbeiten Gesetzesvorschläge. 
  • Wir entwickeln Frauenfördermaßnahmen sowohl für den öffentlichen Dienst als auch für die Privatwirtschaft. 
  • Wir erarbeiten Vorschläge zur Verbesserung der Situation Hamburger Frauen und Mädchen. 
  • in Schule, Ausbildung und Beruf 
  • bei beruflicher Wiedereingliederung 
  • im Sozialversicherungsbereich 
  • bei Mutterschaft und Erziehungsurlaub 
  • bei Kinderbetreuung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Wohn- und Wohnumfeldfragen.
  • Wir wollen uns so lange in allen Politikbereichen für die Gleichstellung von Frau und Mann einsetzen, bis das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot tatsächlich auf allen rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Ebenen durchgesetzt ist. 
  • Wir wollen Voraussetzungen dafür schaffen, daß 
  • Ausbildung und Erwerbsarbeit sowie Haushalt und Kindererziehung zwischen Frauen und Männern so umverteilt werden, daß Familie und Beruf für beide Geschlechter gleichermaßen vereinbar sind; 
  • Frauen vor Gewalt und vor jeglicher Art von Diskriminierung geschützt werden; 
  • Frauenförderpläne und gesetzliche Regelungen - sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft - die gezielte Förderung von Frauen auch in den Bereichen ermöglichen, in denen sie bislang benachteiligt oder unterrepräsentiert sind. 
  • Wir greifen Fragestellungen und Probleme auf die in der Frauenbewegung und von Frauenorganisationen und -verbänden thematisiert worden sind oder von einzelnen Frauen oder Frauengruppen an uns herangetragen werden. 
  • Wir vermitteln zwischen Frauengruppen und Institutionen, wobei wir parteiisch für berechtigte Fraueninteressen eintreten. 
  • Wir halten Veränderungen in Verwaltung und Institutionen für notwendig, die dazu führen, daß sich alle Behörden zu frauengerechtem Handeln verpflichten und frauenspezifische Fragestellungen in ihre Arbeit integrieren.
Aus diesem vorstehenden Angebot ergibt sich für einen gleichermaßen betroffenen Mann ausschließlich die Interpretation, daß das Amt für Gleichstellung zwar pro forma und um der ürsprünglichen Definition dem Senat und der Bevölkerung gegenüber zu entsprechen, sich deklaratorisch an einigen Stellen "wörtlich" auch auf Männer bezieht, de facto allerdings kein entsprechendes Angebot für Männer vorhält, die sich in vergleichbarer Situation befinden. Hier liegt der Verdacht der bewußten Irreführung sehr nahe, und daß es sich in Wirklichkeit um den Aufgabenbereich einer Frauenbeauftragten handelt die sich mit der rein formalen Umdeklaration auf "Amt für Gleichstellung" eine weitere Absicherung gegen unliebsame kritische Betrachter schafft , damit die Männer zusätzlich schädigt und im Falle des Begründungswegfalles einer Frauenbeauftragten weiterhin ihr Fortbestehen in feministischer Diktion sichert. Es entspricht damit der typischen Vorgehensweise radikalfeministischer Gruppierungen zur Zerstörung und Bekämpfung der Männer und ist mit Gleichstellung keinesfalls vereinbar. Ich nehme an daß es in Ihrem beabsichtigten Sinne liegt, diesem Verdacht in ausreichendem Maße durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen.

In Anbetracht dieser Situation und der von mir belegbaren Vorgänge wirkt Ihr ausgleichend gemeintes Angebot an die männliche Seite durch das Ausrufen eines "Hamburger Männerfrühlings", das zudem äußerst restriktiv angeboten wird, eher zusätzlich männerverdummend als hilfreich und dürfte nur Alibi-Funktion haben.

Angesichts der hohen männlichen Selbstmordrate und der schädlichen destruktiven Auswirkungen in wirtschaftlicher wie humaner Hinsicht ergibt sich nachdrücklich genug die Notwendigkeit, hier Abhilfe zu schaffen und die Gleichstellung mit den daraus resultierenden behördlichen Maßnahmen und Aktivitäten zumindest auf den Entscheidungsebenen ausschließlich unter paritätischer Beteiligung der Männer wie der Frauen zu betreiben bzw. zu manifestieren.

Sehr geehrte Frau Sager,

Mir ist sehr wohl die schizoide Entscheidungssituation bewußt in der Sie bezüglich Ihres Senatsamtes kontinuierlich stehen und der Sie sich verständlicherweise zu entziehen suchen indem sie als Frau weibliche Prioritäten setzen. Damit schaffen sie allerdings zusätzlich Benachteiligte denen Sie zumindest das gleiche Recht einräumen müssen, sich in entsprechender Weise kompetent wehren zu können, wenn Sie dem öffentlichen Anspruch ihres Amtes gerecht werden wollen.

Dieses ist wohl nur durch paritätische Besetzung zumindest der Amtsleitung zu bewerkstelligen, was ohne Erhöhung des Etats wohl nur durch Teilung des Amtes statt Verdoppelung zu bewerkstelligen ist.

Ich bekräftige hiermit meine Ihnen zugegangene Bewerbung durch die obigen Ausführungen die ich bei Bedarf gerne noch um Einiges erweitern kann, mit nachfolgender Konkretisierung:

Der Bezug meiner Bewerbung ist das Amt für Gleichstellung sei es in Vollzeit oder paritätischer Teilzeit mit der jetzigen Inhaberin, mit entsprechenden paritätischen Befugnissen auch bezüglich der Mitarbeiter und eventueller Etatverwendung.

Bezüglich meiner Befähigung führe ich an:
 

  1. IxxxxxxxxxxxXXXXXXXXXXXXxxxxxxxxxxxxxxxXXXXXXXXXXXXXxxxxxxxxxxxxxxxxx XXXXXX xxxxxxx XX 
  2. AXXXXX xxxxx XXXXX xxxxxxxx XXXXXXXXXXX xxxxxxx XXXXXX xxxxxx XXXX xxxxx XXXXX xxxxx XXXXX xxxxxxxx.

  3.  
  4. Initiierung, Aufbau, Mitwirkung und Unterstützung in verschiedenen Väter- und Männergruppen und –Vereinen.
  5. Präsenz als ein Vertreter Deutschlands in der z.Zt. in Gründung befindlichen internationalen Männerorganisation.
  6. Entsprechende Internetpräsenz.


In Erwartung Ihrer baldigen Antwort verbleibend

Mit freundl. Gruß

Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw.

1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG/4) BewerbKonkr. / 5)Antw. Sager / Bottom
5. Die Antwort von Senatorin Frau Krista Sager
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatsamt für die Gleichstellung

DIE SENATORIN

Herrn
Gerhard Hanenkamp Schulstr. 80
26903 Surwold

Hamburg, den 18. Januar 1999

Ihre Bewerbung als Männerbeauftragter

Sehr geehrter Herr Hanenkamp,

Sie haben sich auf die Stelle eines Männerbeauftragten bei der Freien und Hansestadt Hamburg beworben.

Ich habe Ihre Ausführungen mit Interssse gelesen und möchte ihnen versichern, daß wir als Senatsamt nicht die einseitige Bevorzugung von Frauen anstreben, sondern die Gleichstellung von Männern und Frauen. Allerdings zeigen alle Sozialdaten, daß diese Gleichstellung nicht erreicht ist und Frauen immer noch benachteiligt sind. So sind vor allem Frauen von der Armut betroffen, gleichzeitig werden über 90 Prozent aller Führungspositionen von Männern eingenommen.

Angesichts dieses Nachholbedarfes bei den Frauen sehen wir momentan nicht die Notwendigkeit, die Stelle eines Männerbeauftragten einzurichten. Ich bitte um Ihr Verständnis, daß wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen können.

Mit freundlichen Grüßen

Krista Sager

Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg - Telefon (040) 3504-3314, Telefax (040) 3504-3341
Öffentlicbe Verkehrsmittel: S-Bahn Stadthausbrücke, Ausgang Michaelisstraße

1.)Bewerb / 2.)Antw.BM /3)Antw.AfG /4) BewerbKonkr. / 5) Antw. Sager / Bottom
Gerhard Hanenkamp, Dipl. Volksw. Schulstr. 80 26903 Surwold 
 

An den                                                                              Surwold,den 31. Januar 1999

Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatsamt für Gleichstellung 
Senatorin Frau Krista Sager

20459 Hamburg

Betr.:Antwortschreben v.18. 01. 1999

Sehr geehrte Frau Senatorin Krista Sager,

Für Ihre Antwort v. 18.1.1999 auf meine Bewerbung bedanke ich mich, kann jedoch verständlicherweise damit nichts anfangen.

Leider ist Ihnen ein Irrtum unterlaufen, wie Sie leicht feststellen können wenn Sie sich die Konkretisierung meiner Bewerbung vom 7.1.1999 genauer durchlesen.

Um weiterhin solche Interpretationsfehler auszuschließen verzichte ich auf weitere Ausführungen, um sie dem eventuellen Einstellungsgespräch vorzuhalten.

Ich bewerbe mich hiermit um die Leitung des Senatsamtes für Gleichstellung in paritätischer Amtsteilung oder Zusammenarbeit mit der jetzigen Inhaberin.

Die vorläufigen Beurteilungskriterien, auch bezügl. deren aufgezeigten inhaltlichen Notwendigkeiten, entnehmen Sie bitte meinen, Ihnen bereits vorliegenden, Ausführungen.

Einen positiven Bescheid bitte ich nunmehr mir kurzfristig zuzustellen damit ich die notwendigen Maßnahmen bezüglich der Aufnahme und Modalitäten meiner Tätigkeit in Angriff nehmen kann. 

Im Falle eines negativen Bescheides bitte ich diesen in klagerechtlich bestandsfähiger Form, möglichst begründet, an meine derzeitige Anschrift zuzustellen.
 

Mit freundl. Gruß

Gerhard Hanenkamp, Dipl.Volksw


Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatsamt für die Gleichstellung

Die Amtsleiterin

Senatsamt für die Gleichstellung. Aller Steinweg 4, D - 20459 Hamburg
 

Herrn
Gerhard Hanenkamp Diplom-VoIkswirt
Schulstraße 80

26903 Surwold

Telefon D4D - 3504 -331 l
Zentrale - 0
Telefax 040 - 3504 -3341
Behördennetz 9 4Z8.41-3311
E-Mail WB.FHHNET.dbp.de
X400 c=de;a=dbp; p=fhhnet; o=wb; s= g=e
Hamburg, den 10.Februar 1998
Sehr geehrter Herr Hanenkamp.

Sie haben sich um die Stelle eines Männerbeauftragten beim Senatsamt für die Gleichstellung beworben.

Eine solche Stelle gibt es im Senatsamt für die Gleichstellung nicht. Aus diesem Grunde darf ich Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen vom 08. Dez. 1998 wieder zurücksenden.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Dr. Liane Melzer

Anlage

Öffenllicbe Verkehrsmittel: S-Bahn Stadthausbrücke Ausgang Michaelisstraße


Anmerkung: Das Bewerbungsoriginal kam als Anlage zurück mit dem handschriftl. Vermerk am oberen Rand: ein großes -A- und dem winzigen Stempel : kein Vorgang.
Dieses ist mir aus behördlichen Gepflogenheiten als Anweisung von oberster Stelle bekannt, diesen Vorgang unbedingt negativ zu bescheiden und nicht aktenbelegbar  zu machen.
Autor: Gerhard Hanenkamp   Datum 26.1.1999 Mail: brain@gabnet.com
Verteiler: HAUPT / MÄNNER/ POLITIK / JUSTIZ / WIRTSCHAFT / LITERATUR / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK  / CHRONOLISTE
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