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unser Kommentar: Nach über 30 Jahren feministischer Agitation und Indoktrination ist es nicht verwunderlich, daß wirkliche Männer (nicht feministisch mutierte Männer) in Deutschland kaum noch zu finden sind.

Wer sich den nachfolgenden Text unter wirklicher Berücksichtigung aller Ausdrucksmittel, Formen und Feinheiten zu Gemüte führt, kann eigentlich nicht mehr schweigen, sofern er sich nicht selbst der Ignoranz bezichtigen will.. (Hervorhebungen durch uns)

Gerhard Hanenkamp 10/97

Auszug aus :Jan Deichmohle/ Reise 
Unerreichtes Vorbild bleibt bislang der Westen: Ehe und Trennung werden zum Schlachtfeld von Ichlaunen, Befindlichkeiten und Rollenverkehrungen, zur Enteignung, zum Kampf um Macht und Besitz. 

Machtkampf: "Ich find' es blöd, wenn Jungen sich unterdrücken, ausnützen lassen, wenn sie so blöd sind, es mit sich machen zu lassen", sagte mir ein Mädchen, "so mach mal dies - mach mal das. Ich verachte sie, doch würde ich es genauso probieren. Es ist halt so bequem..." Liebe nannten sie und andere bei uns einen brutalen Machtkampf.

Gefühl: Kultur nahm Anteil, bezog Menschen und Gefühl aufeinander, das immer dem anderen galt. Galante Formen, Andeutungen in träumerischen Geschichten, in Fabeln und Allegorien, dies alles war Teil der Gefühlskultur, die zerschlagen wurde. (in orientalischer Kultur; bei uns sinken Kultur und Gemeinschaft seit Jahrhunderten zum Problemfall ab)

«Der Mann wollte schenken, aber ... Die Beziehung der Geschlechter ist damit zum Kampf geworden. Das hegende ... Weibchen hat sich in ein gieriges ... Tier verwandelt.» (feministischer Klassiker [K1])

Mindestens ebenso wollten Frauen Anteil nehmen und schenken; erst jene Ideologie hat Gefühl zerschlagen, das den anderen verläßlich erreicht. Sie haben höfliche Rücksicht ersetzt durch geistige Gewalt bis hin zu haßrünstiger Verunglimpfung. «Das Böse ist allemal daran zu erkennen, daß es Hosen trägt und sich rasiert.» (und in der Hose eine «Giftspritze» hat) (Emma 4/91, siehe [A2], S.192, und Emma 1987, siehe [A4])

Wenn es Verwirrung bis zur Sprachlosigkeit gab auch unter zum Schweigen verdonnerten, in ihrer Identität gebrochen und kultureller (Gefühls-) Sprache beraubten Männern, so ist das ihr Werk. Befreit nannten sie freche, rücksichtslose Ichsüchte, Waffen im Kampf gegen Männer statt Gefühl für. Unter solchem Zustand leiden Frauen genauso wie Männer.

Jeder Rest kultivierten Bezuges, von Gefühl und Verantwortung füreinander, alle Ergänzung in umfassender Gemeinschaft, jedes Relikt geschlechtlicher Natur wurde getilgt aus unsren Köpfen. Die Mode hofierende Wissenschaft begann, in jedem Winkel der Psyche zu kratzen, ob sie nicht einen Unterschied fände, den sie anprangern könne, und sei es, daß die einen weniger Behagen im Außen und Straßenverkehr fänden als die anderen, um dann böse den Zeigefinger zu schwingen: Ihr Bösen. So schlimm seid ihr! Wir haben eine Abweichung gefunden! Ihr bessert euch auch nie! Das werden wir den Kämpferinnen flüstern! Die Wissenschaft hat festgestellt, was ihre Ideologie erhellt. Haben die Männer alles falsch gemacht in Sachen Emanzipation?, fragt die Fachzeitschrift über Psychologie. Was wirklich fataler Fehler war, verraten Auguren progressiv fortschreitender Klischees nie.

«Früher hat man vom Kampf der Geschlechter gesprochen... heute kämpfen Männer und Frauen nicht einmal miteinander... ...den ungeheuren Abstand, der zwischen den Geschlechtern herrscht. Die Frau ist überlegen - und sie ist allein.» (Emma J/F 1996)

In dem Wust von Streit, zu dem Beziehung geworden, von Kälte und Einsamkeit in zerfallener Kultur, im unglücklichen Alltag ohne erfülltes Leben zu wühlen, führt zu nichts. Das hat schon zu viele Jahre ihres Lebens gekostet. Nur eine neue Kultur kann helfen. Statt auf die Probleme bestehender und immer häufiger geschiedener Beziehung einzugehen, so wichtig das uns erscheint, besonders für die betroffenen Kinder, schildere ich außer ideologischen Ursachen gesetzliche Hintergründe, die knechten und Neubeginn verhindern. Das verrät mehr als ohnmächtige Gefühle.

Besitz: «Die lebenslange Unterhaltslast, die auf der Mehrzahl der geschiedenen Männer ruht, ist zu einem Massenphänomen geworden.» (Brühler Schriften zum Familienrecht, Band 3, S. 16)

Der schuldenuncharmante Mann ist ruiniert und muß zahlen, für Frau und weggenommene Kinder, sogar wenn seine kinderlose Frau arbeitsunwillig auf seine Kosten gegen ihn agitiert, Männerfeindliches herbeischreibt, sogar wenn sie mit einem Freund zusammenlebt, einem Mann mit wenig Geld, später ihre Rente niedriger ist, oder sie mit einer (Bewegungs-) Lesbe zusammenlebt, auf die sich seine Pflichten nicht übertragen können. (siehe Zitate in «Zensiert»)

«Eine geschiedene Ehefrau, die mit einer Freundin eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft eingeht, verliert dadurch nicht ihren Unterhaltsanspruch gegen den früheren Ehemann. Dies hat der 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle in einem am Freitag bekanntgewordenen Urteil entschieden.» (FAZ 21.5.94)

Scheidung ist ruinös und der Mann damit erpreßbar; er kann sich nicht wehren, keinen Widerstand leisten und zu einer irrationalen, kaputten Zerrfigur gemacht werden. (Wenn inzwischen, in seltenen Fällen, verantwortungslose, abgekrachte Männer umgekehrt ihrer ehemaligen Frau auf der Tasche liegen, wird die Problematik verschlimmert; darin liegt kein Ansatz von Besserung.)

«... waren meine Frau und meine Kinder nicht zu Hause. Statt dessen fand ich einen Einschreibebrief von dem Familiengericht vor, ... daß per Anordnung ohne Anhörung das vorläufige Sorgerecht an meine Frau gegangen war, die die Scheidung eingereicht hatte... Das ganze Geld war weg... sie hatte bei ihrem Beutezug fast eine Million Mark abgestaubt... Kurze Zeit später war die Polizei da und hat mich abgeführt, während die Kinder noch nach mir schrien... Ihre Anwälte haben mich auf zwanzigtausend Mark Unterhalt pro Monat verklagt... Während dieser Zeit wurden mein Haus und meine Praxis zwangsversteigert.» «Meine Großmutter ... hat mir gesagt, ich solle ... aus Deutschland weggehen.» ([B1], Fallbeispiel 8)

Kaputtklagen ist rechtens.

Vernichtet ist einst von Kultur getragene heimatliche und weibliche Sphäre, der Besitz und Bestand einstiger Sippe und Familie, des Heimes, in dem diese Sphäre leben könnte. Ein Normalverbrauchter kann nie wieder Lebensraum bieten für eine andere Frau, Familie und Kinder, ein Heim mit orientalischer Lebensfülle ohne krankmachende Leere.

Manche konnten dem freiheitlich gewachsenen Unrechtssystem nur durch Flucht in jene Kulturen entgehen, deren Gesetze noch nicht so radikal verdreht und deren Kultur und Mädchen weniger kaputtgekriegt sind. Wo einst agitiert wurde «Bleibe im Lande und wehre dich täglich», scheint eben dies unmöglich geworden zu sein. (siehe: «Nein!») Gute Reise! Doch auf den Hasen wartet der Igel.

Ein Mann, dessen Frau in die Fänge sektenhafter Frauengruppen geriet, ist verloren, was immer er tut. Jeder Satz, jedes Verhalten, und das Gegenteil erst recht, wird vom rachedurstigen Zirkel Liebesunfähiger, deren Halt ihre Sekte ist, schlechtgedeutet und der Mann zerstört. Er wird vom jede Reaktion analysierenden Kollektiv ins Versagen getrieben, wie ein sogar gedrucktes Buch beschreibt.

«In Sekten sammeln sich unfähige, gestörte Persönlichkeiten... wenn es ihr gelungen ist, eine Geschlechtsgenossin einzufangen, die ihren Mann bereitwillig auf den Opfertisch packt... Das Hexenmahl kann beginnen... denn das Ziel der Mitglieder der Gruppe, die in der Regel ge- schieden sind oder in Scheinehe leben, ist es, die Partnerschaft des neuen Mitglieds durch alleinige Schuldzuweisung an den Mann zu zerstören. Die Droge wirkt einige Zeit... dann schwirren Selbstzerstörerinnen wieder aus und suchen neue Beute, eine neue Droge... Erfahrene Emanzen stehen ihnen bei, führen sie, indoktrinieren sie, schleppen sie in die Sackgasse. Ihre Frau liest in der Gruppe ihre Briefe vor, gibt alle Gedanken und Handlungen preis, zieht sie vollkommen aus. Ihre Chancen sind gleich Null, denn Sie sind ausgeschlossen von dieser Art der geheimen Aufarbeitung... werden dem Mitglied genaue Schlachtpläne mitgegeben... Der Mann hat nicht mehr seine Frau im Hause, sondern eine ganze, für ihn unsichtbare und unangreifbare Gruppe... Den stärksten Riesen bringen die Frauengruppen zu Fall...» ([A2], S.188)

«... und hatte viele engagierte Freundinnen, die sie regelrecht gegen mich aufhetzten... [bis] meine Frau ... Haßtiraden auf die Männer und auch auf mich losließ... Aus einer sanften idealistischen Frau war eine radikale Feministin geworden... Ich kann mir vorstellen, wie ihre Freundinnen sich halb totlachen, weil meine (Ex-)Frau ihren Chauvi so reingelegt hat» ([B1], Fallbeispiel 3)

«Frauen, die sich nach emsiger Lektüre und fleißigem Besuch "ihrer" Gruppen zu diesem Standpunkt hin entwickelt hatten, merken gar nicht mehr, daß sie in der Tat einer Sucht nachgeben.» ([JB], S.149)

Ein Chaos aus Streit, Besserwisserei und Unzufriedenheit, was immer der willfährige Erzgegner Mann sympathisierend tut, räumte sogar Hillary Clinton in ihrer Kolumne einer asiatischen Zeitung ein. «Ob der Mann das Baby nicht wickelte, oder ob er es wickelte, immer machte er es falsch ... wurde als Gegner gesehen.» Die verursachenden Prinzipien jedoch verstärken sich weltweit. Was er auch tut, der Mann macht es immer verkehrt. Entweder drückt er sich, oder er nimmt das Kind der Frau weg. In dreißig Jahren Feminismus wurde für jede denkbare Reaktion eine Verunglimpfung erforscht.

«Der Mann wird zum belauerten, total überwachten, ausgeforschten Objekt, das sich früher oder später in diesem Netz fängt. Denn wie immer er reagiert, er liefert zwangsläufig Ansatzpunkte, an welchen die "befreite / sich befreiende Frau" einhaken kann... Und dann geht es ganz hart zur Sache.» ([JB], S.146)

In einem Magazin wurde propagiert, Männern Beziehungen nur mit schriftlichem Vertrag zu gewähren. «Keine Liebe ohne Vertrag.»

Längst zerbrechen auch gesetzlich verankerte Zwänge Kulturen mit ihren Lebensformen und erzwingen Verhalten und Denken. Weitere Zwänge sollen gesetzlich durchgedrückt werden. (s.«Zensiert»: [N1],[V1],[H1])

Womöglich aus einer Beziehung finanziell gesundgeklagt, oder in Zentren und Zirkeln geschult, die den Feminismus entwickelten und sich oft verräterisch von Lesbengruppen über Frauen- und Lesbenzentren in Frauenzentren umbenannten, und so ihre Geschichte und Moden mitvollzo- gen, wird Rassismus erdacht, gleichberechtigt und bald vielleicht alleinberechtigt. Die Lesbe erklagt ihr Recht auf Kinder, die vaterlose Gesellschaft in männerfreier Zone. «In der Brüsseler Universitätsklinik sind seit 1982 (bis Erscheinen seines Buches) bereits 28 lesbische Frauen befruchtet worden... Die Zahl der Frauen, die sich ein Kind wünscht und Männer ablehnt, wächst...» In der Birminghamer Klinik ... «bereitet weitere Frauen auf sexualitätsfreie Befruchtung vor... [zur] jungfräulichen Schwangerschaft.» ([A3])

«Da brüstet sich eine alleinerziehende Mutter, daß sie einem Mann einen runtergeholt und sich dann heimlich das Sperma in die Vagina gestopft hat.» (Emma 4/91, dokumentiert in [A2], S.192)

«Kann ein Frauenpaar, das ein Kind durch künstliche Befruchtung bekommen hat, Unterhalt von dem befreundeten Samenspender verlangen?» (Emma M/J 96, S. 100)

In welch kranke, naturwidrige Verhältnisse werden Kinder losgelassen, ohne das Minimum an Liebe, das Natur zur Zeugung verlangt?!

Radikale Mißverständisse hatten eine Lawine von Wut und Zerstörung losgetreten, die organisiert alles systematisch überrollte.

Im klassischen Wegbereiter neuer Radikalität [K1], grundlegend für alles, was seitdem geschieht, hieß es schon: «Niemals haben die Frauen eine Kaste für sich gebildet...» «Die Frauen haben also niemals eine getrennte Gruppe dargestellt, die für sich den Männergruppen gegenübergestanden hätte; sie haben niemals eine ... autonome Beziehung zu den Männern gehabt.»

Das bedeutet kollektive Gewalt getrennter, sich gegenüberstehender Gruppen, bricht die Gemeinschaft und die Beziehungen der Individuen in Gemeinschaft, weil sie als "nicht autonom" gelten. Der Bruch von Gemeinschaft und Beziehung ist eine "autonome Beziehung"! Mit diesem totalitären Sollzustand verglichen läßt sich alles auf der Welt verunglimpfen.

Weiter wird behauptet, es sei verweigert «sie [die Frau] der menschlichen Gemeinschaft als menschliche Wesen einzuordnen» [K1] Insbesondere in der Familie sind Frauen demnach keine "menschlichen Wesen"! Der "menschlichen Gemeinschaft" sind sie genau dann "eingeordnet", wenn diese in "getrennte Gruppen" zerstört wird. Eine destruktive "Logik"!

Solche Einstellung kann überall Unterdrückungen hineininterpretieren und in Wirklichkeit schaffen. Damit beschäftigte sich die übermächtige Strömung, deren Wirkung das Leben vergällte, und die von jenen Ideen erst vorbereitet wurde. Derartiger Kurzschluß ist Kern aller Dogmen und Wut, zerstört sämtliche Kulturen, macht die entwurzelten, um erfülltes Leben Betrogenen unglücklich und animiert aus Unzufriedenheit zu neuer Wut und Destruktion. Die tatsächlichen Probleme werden überhört, die bekämpften Männer und ideologiefreien Frauen mundtot gemacht und indoktriniert, bis keine(r) mehr übrig ist, ihnen zu widerdenken.

Sollte je die losgetretene Ideologielawine abflauen, bleiben die Schäden unvermindert zurück, festgeschrieben, verankert.

Wie können sie nur so lieblos sein?, fragte ich mich verwundert, wie können sie so sehr mißverstehen, was Menschen verbindet? Alle Liebe, die Kultur aufeinander bezog, war erloschen. Stattdessen schreckten auch literarische Bücher mit einer unbegreiflichen Kälte, wenn Männer beschrieben wurden. Schon vor Jahrzehnten wurden zarte, anteilnehmende Gefühle und Lust schlechtgemacht, in einer Brutalität seziert und dem Publikum als etwas Finsteres präsentiert, daß mir die Spucke wegblieb. Wie kann sie nur? Und später genauso oft: Wie kann er nur? Wie können sie nur so kalt sein, so verständnislos?! Statt zu lieben, machen sie verächtlich. Und wie extrem! Unverständlich. Gleich vielen anderen war ich in die psychologische Falle gegangen. Wenn sie nur zurückfinden zu ihren Gefühlen, zum Urgrund des Lebens, wird alles wieder werden, die Verirrung enden, die verläßliche Zuneigung verdreht in egozentrierte Launen, Anfeindung, Entfremdung in zerbrochener Gemeinschaft. Langsam erst lernten wir, daß Ideologie systematisch Grundlagen zerschlägt, die Gefühl aufeinander beziehen. Zugleich werden wir abgestumpft. Wir gewöhnen uns an den Mangel, wachsen in ihm auf und kennen nichts anderes. Aus Gefühl wurde egoistisches Sentiment, das nichts aufeinander bezieht. Aber wir fühlen es, halten es für normal und wissen nichts vom verlorenen Bezug, der den anderen erreichen läßt, ihn uns nahebringt. Die Zerstörung dringt tiefer, ihre geistige Gewalt ist stärker als träumen und deuten. Abwarten und aussitzen ist freiwillige Gefangenschaft.

Mochten später normale, ideologiefreie Freizeitmoden sich zugesellen, Dancefloor-Jünger in Ekstase einsamem Vergnügen nachzotteln, einsam für mich in jedem Fall. Mit mir verbindet sie nichts. Die zerfallene Gemeinschaft und Verbindungen bleiben zerstört.

Überall reden von Feminismen geprägte Netzwerke und EntwicklungshelferInnen mit viel öffentlichem Geld Frauen aller Welt ein, ihre Ismen zu übernehmen, Männer ihrer Rechte zu berauben, ihnen zusätzlich zu bisherigen alle bislang weiblichen Pflichten so weit als möglich auf- zubürden in feministischer Ungerechtigkeit, und zugleich alle eigenen Pflichten zu verweigern. (Siehe auch [A1])

«Wenn es z.B. darum geht, bei ausländischen Frauen ... Fuß zu fassen, und sie gegen ihre Männer aufzubringen, sieht die Nadelstich-Taktik so aus: "Das Bedürfnis nach Positionsverbesserung im feministischen Sinn ist bei dieser Zielgruppe nicht vorhanden" ... die Zielgruppe nach Art der Kaffeefahrtenveranstalter manipuliert» (Lidwi de Groot/Elske ter Veld, Mut zur Strategie, zitiert und erläutert in [A1], S.49/50)

Bedenken der Frauen und ebenso ihrer Männer wurden von Ideologiewissenschaft systematisch erforscht und ausgeräumt; Nomaden und einfache Bauern dritter Welt hatten es mit einem akademisch geschulten Propagandaapparat zu tun.

«Des weiteren wurde ... gefragt, nach ihrer eigenen Einstellung zur Frauenförderung und wie ihre Männer solchen Maßnahmen möglicherweise gegenüberstehen...» (Schrift aus Gender - Datenbank der GTZ)

Sie fühlen sich ermächtigt, ihre Probleme der ganzen Welt aufzudrängen. (They feel empowered to force their problems to all of the world.) «Von Brasilien und Papua-Neuguinea bis Asien und Feuerland werkeln Aktivistinnen, Touristinnen, Missionarsfrauen und Regierungsbeauftragte, Entwicklungshelfer und freaks einmütig dafür, diese eine Welt zu feminisieren und uniform zu machen.» ([A1])

«Für die Berufsfrauen und Strateginnen sind Frauen Arbeitsmaterial, ... Strategiemassen, Druckmittel, die je nach Kalkül eingesetzt ... werden. Die vorgeschobenen Frauen sitzen in den internationalen Gremien, in der Weltbank, den Vereinten Nationen und im bundesdeutschen Entwicklungshilfeministerium. Dort wurden verbindliche Frauen-Kriterien bei der Projektvergabe eingeführt. Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und ihre Koordinationsstelle 4001, "Querschittsstelle Frauenförderung" ... und deren Leiterin ... wollen "strategische" Bedürfnisse erfüllen.» ([A1], S.83/84)

«White, Sarah This is not a softening line, a depoliticising of gender to call for conciliation rather than conflict. Rather, it is a call to take the battle forward behind the enemy lines, and be prepared to find ... unexpected allies.» (Aus dem GTZ-Archiv Gender, Abstracts)

«gender planing methology» «gender planing process» «gender planing methods» (a.a.O. GTZ)

Das Geschlecht wird strategisch verplant oder planmäßig demontiert.

«Die Orientierungshilfen zeigen unter geschlechtsspezifischem Blickwinkel konzeptionelle und strategische Überlegungen» (DB Gender, Abstracts, GTZ, Stabstelle 04 (Grundsatzfragen); Braig, Marianne; Kamkmann, Martina)

«Gender issues ... The ... information ... doesn't allow for a comprehensive statement on changing gender relations in this continent ... [and] the terms under which their labour is mobilized» (Zwarteveen, a.a.O. GTZ)

Nochmals strategische Manipulation der Geschlechter und Mobilisierung.

«La planificatión de género en el Tercero Mundo Gender Planing in the Third World: Meeting Practical and Strategic Gender Needs» (Moser, Caroline, a.a.O. GTZ)

Die Planung reißt Menschen aus Kultur und Füreinander, besonders Frauen. Kultur kann nicht nachwachsen, verödet. Der menschliche Reichtum dritter Welt wird zerstört.

«SIDA guidelines specify the need for disaggregation, i.e. disaggregation in terms of women and men» (SIDA, 1992, Organisation Schwedischer Entwicklungshilfe)

Erfolg stellt sich ein:

«Der tendenzielle Zusammenbruch von traditionellen Sozialstrukturen» (Die Jugendfrage, 1993; Rudolph, Hans-Heiner)

Nach Disaggregation, Befreiung aus traditionellen Strukturen, Empowerment zum Machtkrieg wird nun der Zusammenbruch von Sozialstrukturen als zentrales Problem Jugendlicher.

«This aide-memoire has been prepared ... during the Day of Dialogue on Population and Feminist Perspectives» (London, 20.11.92)

Die Hochkulturen der Welt werden weggefegt, verdrängt durch eine systematisch strategisch manipulierte Menschheit. Daß eine künstlich, ideologisch geplante Menschheit ein totalitärer Alptraum ist, sollten wir nach den Erfahrungen mit Kolonialmächten, Kommunisten und Natio- nalsozialisten wissen. Mit den Geschlechtern und ihrem kulturellen Zusammenhang wird der in- nerste Kern von Leben und Kultur demontiert, der einzige Sinn des Lebens, was es schön und lebenswert macht.

«Gender Differentiation throughout the Project Cycle» (GTZ, Unit 04 (Strategie Corporate Development))

«... hat zum Ziel, gender-relevante Zielsetzungen im TZ-Programm systematisch und nachhaltig zu verankern. ... soll die wesentlichen Ergebnisse und Empfehlungen des Strategiepapiers zusammenfassen und dem BMZ und anderen Entscheidungsträgern als grundlegende Information beispielsweise in Regierungsverhandlungen und im Politikdialog dienen» (GTZ, StS (Unit) 04 etc.) BMZ: Bundesministerium für wirt. Zusammenarbeit und Entwicklung

«Darin wird insbesondere dem Gender-Ansatz Rechnung getragen, demzufolge das Interesse nicht mehr - wie bei den vorangegangenen WID - Ansätzen - vorwiegend auf die einseitige Verbesserung der Situation der Frauen ... richtet, sondern auf die Veränderung des .. Verhältnisses zwischen den Geschlechtern.» (Ansätze der Frauenförderung, korp. Verfasser: BMZ; Bliss, Frank; Gaesing, Karin; Häusler, Sabine; Neumann, Stefan)

«It looks at the situation of women and men in the context of factors that influence gender relations...» (GTZ, Gender DB, Abstracts)

«Gender impact assessment is a way to estimate the expected impact of an intervention» (Accessing the Gender Impact, Gianotten, Vera; Grovermann, Verona etc. 1994, a.a.O.)

«Stratégies et orientations pour la Formation Professionelle de la population féminine, vues par la Coopération Technique Allemande» (Schürings, Hildegard, 1995, a.a.O. GTZ, Abstract Gender DB)

Schon wieder wird Menschenmaterial offen geformt, formiert. Möglicher Widerstand gegen weitere Radikalisierung wird durch "akademisch" ausgetüftelte Propaganda bezwungen.

«The paper particularly addresses the frustrations of practioners and planers ... who are frequently exhorted to 'take account of gender issues' ... given their perception that women's ... receives a ... disproportionate fraction of ... attention and budgets» (Beall, Jo 1990, Abstract GTZ, Gender DB)

Vom Leben dritter Welt erfahren wir erst, wenn sie Feministinnen haben, die auch einmal uns durch "originelle" Zwänge überraschen und dann sofort von Medien und Auszeichnungen mit Preisen gefeiert werden. Alles andere und vorher wird verschwiegen, verunglimpft und später umgedeutet per Hineinempfindung und Geschichtsklitterung, die dann dem staunenden Konsumenten als femigemäßes Vorbild hingehalten kann.

Um mich wüteten Stimmen, wie die einer Zufallsbekanntschaft, die zum Abwimmeln häßliche Sachen sagte, die schwarze Kultur der Frauenbewegung schon einverleibte, wie sie es mit allen Kulturen versuchten, nachdem sie sie umstürzten. Sie klauten den Bauchtanz, der im Frauen- haus zur Mode wurde, während sie die von iranischen Frauen betriebene islamische Revolution wutentbrannt beschimpften. In Orient, Asien und überall verdrängten sie die Geschichte, bekämpften alle gewachsene Struktur, Familie, Lebensweise, Bräuche und beriefen sich gleichzeitig auf nachträglich verdrehte Mythologie, Göttinnen, politische Ideologie; ein Trick, den sie bei der eigenen Antike schon erfolgreich zum Durchbruch verwandt hatten. Erst erklärten sie den Islam zum Teufelswerk ohnegleichen, in dem tatsächlich ein gewisses Maß ihres Todfeindes Symbiose fortlebt - sein Name sei tabu!, beriefen sich wenig später auf schwarzafrikanische Religionen, feminismusfreundlich geeignet zum Hineinempfinden, Hineiner- finden, göttINNENlichen Hineindeuten; dann berichten sie entsetzt über die furchtbare Rückständigkeit, hassen Formen und Riten an: zur Zeit der Regel entfernen Frauen sich argerweise immer noch aus der Hütte, um in einem dafür vorgesehenen Bau zu ruhen. Die Zahl der Gemahlinnen scheint kaum begrenzt. Kreuzigihnfixherrgöttin noch mal! Freudig berichten die Erleuchteten nun von der Religion des Fortschritts, die Herrgöttin sei Dank nun aufräumt mit solchem Treiben im schwarzen Afrika: dem Islam.

Nannte eine klassische Streitschrift [K1] den «Status» von «Beduinen- frauen der vorislamischen Epoche ... weit überlegen», weil es ein früheres Matriarchat zu folgern galt, das +überlegen+ ist, aber bei weitem nicht ausreicht, weil noch im Matriarchat männlicher Einfluß gewittert wird und Frauen nicht +autonom+ sind, so werden wir heute über die +Fortschritte+ belehrt, die der Koran bedeutete, aus denen Vertreterinnen entgegengesetzte Schlüsse ziehen und neue Kampagnen brauen. Wurde in einem feministischen Klassiker «Manichäismus» ° abgestempelt zum bösen Prinzip für die Frau, indem sie äußerst sachlich mit dem Bösen identifiziert wurde, so darf das erstaunte Publikum sich nicht wundern, später denselben Glauben als verfolgte Toleranz und genehme, leider ausgestorbene Strömung, der mächtige Frauen zugehörten, glorifiziert zu sehen. (° Religion spätrömischer Zeit, vor allem im Osten) So viel zum Thema feministische Unlogik.

Gemeinsamer Nenner solcher "Erkenntnisse" ist lediglich rücksichtsloses ideologisches Hineininterpretieren und Sichwiederfinden. Ideologie errichtet vorher undenkbaren Meinungsterror und Zensur. In jeder gutgemeinten, naiven Äußerung entdeckten sie das Feindbild jener Diktatur, die sie eben errichten; seit jeher haben sie Poeten angeprangert, die linienwidrig gefühlt haben.

Sie stülpen ihre Doktrinen sämtlichen kulturellen Formen, Bräuchen, Träumen, Dichtungen, sämtlichen privaten und öffentlichen Erscheinungen über und denken ihre Ideologie und Feindbilder aggressiv in fremde Kulturen und Zeiten hinein. Ihr Beweis? Jene Kultur entspricht nicht ihren Dogmen der autonomen Frau oder wie sie gerade heißen. Das ist aber unmöglich, denn ihre Dogmen sind totalitäre Utopie. Zugleich ist für alle Zeiten eine Entschuldigung eigener Verfehlung gefunden: Wir sind eben noch nicht so weit.

Das Prinzip des Sichwiederfindens und Hineindeutens ihrer Ideologie entdeckt Kämpfe quer durch Raum und Zeit, die sie hier und heute erfunden und begonnen haben. Viele Stämme dritter Welt, denen solche Konflikte und Gegensätze undenkbar und absurd waren - Mann gegen Frau, die müssen spinnen, die Westler! -, die sehr einfaches Zusammenleben kannten, was übrigens zwischendurch immer wieder als verlorenes Paradies präsentiert wird, wenn es in den Kram paßt, erstaunen gewaltig über die Geschlechtskonflikte, die feministische Kriegerinnen in ihre Welt hineinlesen und auch wirklich bald losbrechen, sobald ihr Einfluß prägend wird.

Ihr Prinzip ist radikale Verneinung jeglichen Versuchs, fremde Kulturen, Epochen und Materie verstehen zu wollen, indem alle wesentlichen Strukturen und Erscheinungen mit den Eisenhämmern ihrer Dogmen niedergekeult werden. Kultur verbindet, aber was verbunden wird, muß verschieden sein, sonst wäre ein Verbinden nicht möglich. Alle Riten, alle Bräuche, alle Ergänzung, aber auch alle Handlungen und Überzeugungen naturnaher Menschen widersprechen konsequent durchgezogener Doktrin von Autonomie und Gleichheit. Jeglicher Brauch macht das Ego nicht autonom, indem es ihn in einen höheren Zusammenhang stellt, ihm gar etwas abverlangt. «Ich hab' keine Pflicht!» Bumm, aus. Unbehaglich abgeschossen. Höchstens mangelnde Konsequenz kann Folklore akzeptabel erscheinen lassen. Vielleicht möchten sie selber nicht immer konsequent sein, um ihre Absurdität nicht sehen zu müssen.

Wie auf Mauern und Zetteln zu lesen, gehörte drohenden Gesichtern alles, die Nacht, die Macht, die Mond, die Gott, waren Feuer und Flamme für Gehässigkeiten, die wir nicht beim Namen nennen dürfen, weil drohende Wut bloße Nennung von Tatsachen und erst Recht Kritik verbietet, ein Tabu, das widrige Gedanken in Entstehen niederschlägt. Darum wird erst jetzt mit viel Verspätung am Rande erwähnt, daß es die Zeit düsterer Mienen, Gestalten und Wandparolen war, was AktivistINNEN selbst viel besser wußten als die weitgehend ausgeschlossenen Männer.

Das Schweigenmachen der Angehaßten und damaliger breiter Mehrheit wurde begleitet von aggressiven Stimmen und Bewegungen, vom Geschreisang voller Nina UnbeHagen, in der Szene antrainiert bis in die Hitparaden geschnellt, von nonverbal aggressiven Lauten bis hin zum krei- schenden Verhindern jeder Wortmeldung, von inhaltsverdrehten Worten, die sich zu Dogmen und lustvoller Verunglimpfung reihten.

Wenn so ein Chauvikerlschwanzträger, ein potentieller Vergewaltiger mit Giftspritze, damit unterbreche ich die abgedroschene Litanei, die von Betroffenen lieber verschwiegen als dokumentiert wurde, nur in der Politpoesie von Flugblättern und Parolen der Bewegung künftigen Kunstjüngern zu erfahren ist, wenn so einer von uns so richtig getriezt ausflippt, ist das für Männer blamabel und für uns gefundenes Fressen, erklärte mir eine angehende Richterin aus der feministischen Bewegung, dann beweist er (im Nachhinein), was wir schon immer behauptet haben.

Wütende Gesichtsminen beäugten ihre Feinde, lustvoll degradiert zum Zerrbild in jeder Lebenslage, deren jede mögliche Reaktion falsch ist [A2]: Eine irrationale Alpszenerie ohne Erwachen, eine Alternative, zu der es keine gab. Nichts anderes war zu finden; alles krankte am gleichen Verlust; unzerstörtes junges Leben gab es nicht oder zerfiel. Während ich nach Leben suchte, verschwand dessen Spur. Während ich auf Widerspruch gegen zerstörerische Unterstellungen und Dogmen wartete, um Argumente beizusteuern, fielen alle Strömungen bei allen Dogmen in steter Folge um, immer ein folgenreiches Stück mehr. Hoffte ich: das werden die nicht mitmachen, so geschah genau dies in kürzester Frist, wurden Prinzipien jener Szene für unsre Leben festgeschrieben.

Die Emanzipation von Wut, feindseligen Instinkten und ihrer Ideologie machte rasante Fortschritte. Einst niederkreischende Sektenwut beamtet sich. «Frauenwut macht Frauen Mut Wut ist ein starkes Gefühl und eine Botschaft... Wir werden uns mit Wutgefühlen beschäftigen... Von den Teilnehmerinnen wird eine aktive Teilnahme erwartet.» ([B2]: Hessisches Frauen-Info, Hessisches Mini- sterium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung, Nr. 22, 1993, S.4)

«Aggressiv sein muß gelernt sein ... macht manche Frauen ... so sauer auf Männer, daß sie Gewalt regelrecht anziehen» "Müssen sich Frauen angewöhnen, aggressiv zu sein?" -"Ja. Auch nach Jahren noch. Denn es ist nicht schön, aggressiv zu sein. Es ist etwas Künstliches, etwas, das gelernt werden muß. [Frau] vergißt es leicht, noch nach Jahren im (Kampfsport) Training. Ich war damals ständig auf alle Männer sauer, und das führte dann dazu, daß es auch öfter Zusammenstöße gab... Die Atmosphäre ist gut, es sind Freundschaften entstanden..."» (Taz 12.9.96)

Eine jede politische Gruppe drängelte sich vor, überbot sich an Botmäßigkeit. Femis vernetzten sich in Zentren, Läden, Werk- und anderen Stätten unter striktem Ausschluß von Männern. Bezeichnenderweise war das über Jahrzehnte keine Notiz wert, während in einer späteren Epoche das Zulassen von Männern für einen Werbetag pro Monat sofort in Schlagzeilen geriet. Nachdem ihre Ideologie sich heimlich etabliert hat, wird ihre Vormacht mit einem seltenen «auch für Männer genießbar» [B2] gesichert. Soviel zu ideologisch korrigiertem, zensiertem und für politisch korrekt gehaltenem Schaffen und Prägen von Information. Die Folge: «Immer stärker wird das gesellschaftliche und private Leben von Maximen bestimmt, die noch vor kurzem den Kern feministischer Ideologie ausmachten.» ([A1], S.9) Dort ist beschrieben, wie viele Or- ganisationen bis zu den bürgerlichen Parteien für feministische Zwecke mißbraucht werden.

«Im Herbst 95 ließ die CDU-Familienministerin einen noch von ihrer Vorgängerin veranlaßten 'Bericht ...' veröffentlichen. Die Lektüre ... liest sich streckenweise wie ein kämpferisches Emma-Dossier aus dem Jahre 1977. Ein Dossier, das vor 20 Jahren von eben jenen, die es jetzt veröffentlichen, noch mit spitzen Fingern beiseite gelegt worden wäre, wg. ... "überzogener Radikalität". Die stolze, feministisch inspirierte Bilanz der Regierenden ... ... gehen jetzt ... die Christdemokraten ganz selbstverständlich von Vorstellungen und Zielen aus, die vor noch gar nicht so langer Zeit ... radikalfeministisch ... [waren].» (behauptet Emma J/F 97, S.31) (unter ... stand auch ein "verteufelt")

«... und damit anfangen, das System, das wir zerstören wollen, zu untergraben; und wir müssen neue Formen und Einrichtungen schaffen... Ein großer Teil unserer Stärke liegt in der Tatsache, daß wir innerhalb dieses Rahmens auf vielen Ebenen gleichzeitig arbeiten... Wir halten Verbindung mit anderen Frauengruppen aufrecht...» (Hexengeflüster, Frauenzentrum Berlin, 1975, siehe auch [A1])

Das ist lange her; inzwischen sind Männer ausschließende, einseitig Frauen bevorzugende, Männer schlechtmachende, machtergreifende Netzwerke in zahlreichen Verbänden aktiv, wie [A1] ausführlich darlegt. Die Gesellschaft wird radikal an feindliche Dogmen angepaßt. Vor allem feministische Frauen werden durch Netzwerke, Einflußnahme und Quoten gezielt (besonders an Männern vorbei) in Entscheidungspositionen gefördert.

Tendenziös ist Berichterstattung geworden. Auch feine Nuancen wollen beachtet sein.

«Die Frauen haben dazugelernt... In "Affären" stellen sie fest, daß die Kerle für die meisten wichtigen Dinge im Leben nicht mehr nötig sind.» (Ganz normale Besprechung des Kinoprogramms aus «Die Woche», 30.10.94.)

An einem Abend Zeitungslektüre notiert: «Schlechtes Zeugnis für Männer Nach den Worten der Institutsvorsitzenden» (Stuttgarter Z, 24.9.96) «Frauenkanal» Nach vielen Klagen über angebliche Anlaufschwierigkeiten die Ankündigung «werden wir demnächst regelmäßig [auch] einen Mann präsentieren.» (Die Woche, 20.9.96) Zufällig im Bus gelesener Titel eines fremdsprachigen Magazines: «Die Männer schlafen, während die Frauen aufmerksam zuhören. Wir müssen ...» Der Tenor gleicht sich! (24.9.96)

«Keine ... Tageszeitung, keine Programm- oder Modezeitschrift, kein politisches Magazin, kein Fernsehspiel und keine ...blättchen, in denen die Redakteurin oder Volontärin oder ein Taktiker aus der männlichen middle-class nicht unterschwellig feministische Propaganda versteckt oder offen vertritt.» ([A1], S. 59/60)

Eigene Recherchen ergaben in Publikationen und Medien ein ähnliches Resultat.

Einseitig oder überzogen ist diese Darstellung nicht; sogar Radikalfeministinnen kommen nicht daran vorbei, solche meinungsdiktatorische Dominanz unfreiwillig zuzugeben:

«Doch genau das findet die Berliner Soziologin aufschlußreicherweise "rassistisch". Sie betet lieber importiertes Schwarz-Weiß-Denken an und kritisiert die Feministinnen, weil die angeblich als "weiße, deutsche, christlich sozialisierte Mittelstandsfrauen Herrschaft ausüben" und den "Feminismus als Dominanzattitüde" ...» (Emma M/J 96)

In aller Welt vernichtet feministische Ideologie mit großem Nachdruck Kultur, die immer Menschen verbindet, die ein Geschlecht haben. Alles wird zum Schlachtfeld.

Kern von Kultur ist, daß sich Menschen und Geschlechter aufeinander verlassen können, eine lebendige Welt sie umgibt, beschenkt, sie Anteil aneinander nehmen läßt; ihre radikale Verneinung ist Feminismus, der weltweit alle kultivierten Formen des Zusammenlebens vernichtet und durch ideologische Deformierung ersetzt, chaotische Egoismen hinterläßt. Aus ergänzender Symbiose entsteht Gefühl füreinander, emotionale Bindung gesunder Menschen, nicht nur von Paaren, Familien und Sippen, sondern umfassender Gemeinschaften und Zusammenhänge, in die Kultur das Ich verbindend aufnimmt. Feministische Ideologie ersetzt Verbindendes durch Trennendes, in Gesetz bis zu Gefühl und Sex. Gefühle, Träume, Handeln in Bezug auf, Füreinander, alles wurde zersetzt und auf das Ego reduziert, dieses abgetrennt, dem anderen entfremdet, auf Kollisionskurs gesetzt. Feindliche Sentimente und Stimmung bedrängen Entwurzelte, die sich selbst und ihren Bezug aufeinander verloren haben. (siehe «Nein!») Unvereinbare Marotten, egozentrische Begierden, stören sich. Wir passen kaum noch zusammen.

Kultur war nie Unterdrückung, sondern schützte vor Druck. ([Mehrheit]) Feminismus hat erstmals ideologische Unterdrückung geschlechtlich errichtet, rassistisch durch Männerausschluß aus Zirkeln, aus "Frauen"strukturen bis hin zur Jury für den Gleichberechtigungspreis, und zugleich durch Gleichschaltung des Menschen, die im Gegensatz zu ihrem Verhalten keinerlei Differenzierung erlaubt; jede statistische Abweichung muß bekämpft werden; Gemeinschaft und Individuum werden überwacht, gelenkt, ihre Freiheit ist die, ein von Dogmen vorbestimmtes Ziel zu erreichen. In Erziehung, Ausbildung, Medien, feministischer Forschung, Beauftragten, Gesetzen, die ihre Prinzipien mit der Gemeinschaft dem Einzelnen aufzwingen, wächst ihre Gesinnungsmacht, in Freiheit zu freiwilliger Selbstzensur in vorauseilendem Gehorsam, Freiheit zum Anpassen an ihre Theorie, Freiheit zum Erzwingen.

Schweigende Mehrheiten aller Kulturkreise wurden zur Minderheit verschwiegen, systematisch ideologisch bekämpft, umerzogen, das Fortleben ihrer Lebensweise sabotiert. Ich befürworte nicht, sondern berichte.

Ende der 70er hörte ich in einem Restaurant das Gespräch einer Runde betagter Damen. "Meine Tochter und Nichte sind stark feministisch engagiert. Als Ärztin kenne ich die Materie ... und ich habe einen Begriff von den Folgen. Die sind gewaltig auf dem Holzweg..."

Eine Vertreterin fortverschwiegener Mehrheit führte Probleme von Kindern und Jugendlichen auf den Zerfall der klassischen größeren Familie zurück.

Sie kamen medial nicht zu Wort; eine klare Linie ist mir nicht bekannt. Vom Feminismus erfundene und propagierte Thesen wurden allgemeinverbindlich und sogar gesetzlich festgeschrieben.

Ihre Überzeugung war deutlich, aber, wie in ihrer Zeit üblich, zu vage begründet oder unsystematisch vereinzelt, so daß sie zum Klischee erklärt vom Tisch gekreischt werden konnten von einer radikalen, aggressiven Ideologie mit immer mächtigerem Netzwerk und Lobby.

Weltweit lebten breite Mehrheiten mit ganzer Seele und Überzeugung im Frieden ihrer Kultur nahen menschlichen Bezuges, empfunden in Poesie, Sagen, Liedern, Tänzen und Schmuck; in ihre friedlichen Sinne aber kam es nicht, aggressive Stellungnahmen zu hinterlassen, die gegen geistige Gewalt feministischer Ideologie bestehen könnte, die sämtliche Lebensbereiche kontrolliert, alle tragenden Kräfte der Gemeinschaft beseitigt und im Leidensdruck geschaffener und verbreiteter Probleme neue Doktrin verbreitet.

Alles, was gedruckt, gefilmt, verbreitet wird, erhältlich ist, soll entweder schlechtmachen oder verschweigen kulturelles Füreinander, gemeinschaftstragende Strukturen und Bezüge. Von ihnen sollen wir nicht erfahren, es sei denn als schwarzkanalisiertes Feindbild; deswegen ist unsre Welt so leer und tot. In kurzer Frist erlosch eine Kulturwelt restlos in Medien und Menschen. In Institutionen, Medien und für Meinungen gilt: Freiheit gibt es nur in vorgezeichneter Richtung, nur für gleichgerichtetes Denken, jenes, das Kultur beerdigt in einem seelischen Sarg.

Weltkultur zwischen Mann und Frau war positiv niemals einen Bericht wert; sobald Feminismus etwas beseitigt hat, wird dieser Akt mediale Unterhaltung. Bei so viel «Frauenpower» überschlägt sich die Stimme des Kommentatoren ohne «in» vor Begeisterung, wobei Frauen die Frauen sind, die sich aus ihrem eigenen Zusammenhang, ihrer eigenen Gemeinschaft haben reißen lassen von Feminismen, deren Netzwerk nun ideologisch und kulturzerstörerisch Ersatzbeziehungen und Ersatzgemeinschaft knüpft, denn sie haben sich selbst, Männer und Kinder seelisch verwaist, Gemeinschaft und verbindende Kultur zerbrochen, zu Schlüssel- kindern, Tageswaisen auf einem Schlachtfeld von Egoismen entwurzelt.

Literatur:

A1 Friedrich B. Walz, «Der Frauenkrieg», S. 80 

A2 Christian Zeiler, «Können Frauen lieben?», S. 187 

A3 Reimer Gronemeyer, «Ohne Seele, ohne Liebe, ohne Haß» [letzteres ist beschönigend], S. 149 - 151

A4 Felix Stern, «Und wer befreit die Männer?», S. 224 

B1 Verena S. Rottmann / Holger Strohm, «Scheidungsopfer: Mann»

B2 Hessisches Frauen-Info, Hessisches Ministerium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung, Nr. 22, 1993

DT David Thomas, «Auch Männer wollen aufrecht gehen»

EV Esther Vilar, dtv Sammelband, «Der dressierte Mann» u.a. 

FB Falko Blask, «Ich will Spaß»

G1 Friedrich B. Walz, «Der Frauenkrieg» 

GH Georg Huntemann, «Die Zerstörung der Person»

H1 Emma 

JB Joan Bitterman, «Rettet die Männer - Frauen machen kaputt» 

K1 grundlegende Schrift, der Titel soll eine Überraschung sein

KJ Karin Jäckel, «Der gebrauchte Mann, Abgeliebt und Abgezockt»

Weiteres unter Literatur. Wie wir von Jan erfuhren: 
Buchausgabe demnächst im Selbst-Verlag.


Autoren: Hanenkamp / Deichmohle   Datum .1998 Mail:
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