Weitere Ausführungen zu UN Petitionen CRC (CHILD RIGHTS CONVENTION) 1999
von Waldemar Kehler

Die UN erfährt viel schlimmes. Jeder Fall ist auch dort nur einer von vielen. Dennoch geschieht wenigstens etwas. Im Gegensatz zu Straßburg sind dort auch noch NICHTEUROPÄER vertreten, die sich wohl eher ein natives Gefühl für emotionale Gerechtigkeit bewahrt haben. 

Bitte keine Schlaumeier! Wer bei der Sammelbeschwerde mitmacht, sollte sich nicht (wie jemand hier) über dummes Kindschaftsrecht, dumme Politik, Frauen oder ähnliches beschweren, sondern ohne jede Polemik objektiv sein persönliches schlimmes Schicksal und seine Erfahrungen einbringen. Dazu braucht man keine Artikel der UN zu zitieren. Die Kommissare kennen sie besser als jeder. Die wichtigsten sind dennoch in gabnet.com/mw/fremd/un_pet1a.htm#part5, kursiv, zu finden. 

Insbesondere sollte unkontrollierte Verbitterung und Politik vermieden werden. KOEPPEL zeigte mir 2/97, wie kontraproduktiv sowas wirkt. Schreibt Schicksale mit Emotionen und Folgen für die Betroffenen (z.B. kriminell werdende oder verwahrlosende Kinder, vgl. Matussek, Die vaterlose Gesellschaft, rororo, zur Orientierung, was hier abgeht). 

Die Kinder sind das wichtigste, nicht Ihr! Ich denke aber, wenn Oma und Opa wegen totalem Kindesentzug ihre Kinder nicht mehr sehen, daran sichtlich krank werden, wenn sie ihren Enkelkindern keine Geschenke mehr machen können und so früher als normal verwelken, ist sowas, nicht nur im Sinne von Menschenrechten, sehr schlimm und geht vielen näher. 

Bei meinem 82-jähriger Vater hat sich nach dem Kindesentzug ein 15 Jahre lang schlafender Krebs rasend schnell vergrößert. Laut Ärzten in Freiburg mit hoher Wahrscheinlichkeit die Folge von erhöhtem Stress, hier durch den Entzug seiner Enkel: Drei schwere Operationen quälen und verunstalten ihn. Er sah fast nichts mehr. Er hat dennoch selbst noch mit einer großen Lupe aktiv zur UN-Sache beigetragen. 

Bei der UN und auch im Bundestag sind viele Omas und Opas, die darin irgendwann selbst ein potentielles Schicksal sehen könnten. Für fühlende Menschen ist sowas schlimmer als ein zitierter evtl. total unsinniger Paragraph im neuen Kindschaftsrecht. Der üblichen eiskalten deutschen Behörden-Argumentation können wir wohl ohnehin rational nichts entgegen setzen. Man wird hier mit pseudorationalem Behördendeutsch regelrecht erschlagen... 

Frauenfeindlichkeit ist unangemessen:  Auch von Frauen höre ich schlimmes (besonders über JuÄmter). Frauen sind oft auch am Ende und würden sich manchmal am liebsten umbringen. Es sind ausdrücklich auch schlimm betroffene Frauen aufgerufen, etwas zu tun. 

CATHERINE LAYLLE (nun verbotenes Buch: DEUX ENFANTS DERRIÈRE LE MUR, FIXOT, engl. Fassung existiert noch) war mit ihrem Kampf gegen jene Art "Staatsterrorismus" (s.u.) für den verstorbenen GERHARD HEILIG und für mich lange Zeit eine große Stütze. Sie vermittelte uns viel Material aus aus GB und F. - Fair: Von mehr Männern und einigen Frauen... 

In erster Linie kämpfen wir doch gegen jenen Staatsterrorismus, den MATUSSEK in PAPS 2/98 beklagt. GERHARD HEILIG nannte es kurz vor seinem Tod verbittert eine "Cosa Nostra", eine "Mafia" von Staatsdienern, wo einer den anderen (blind) unterstützt. Prof. JOPT meinte in REPORT wohl etwas Vergleichbares, s. gabnet.com/mw/fremd/un_pet1a.htm#part1

Geschlechterkampf bringt nichts. Da freut sich nur der Dritte (eine Mafia?)...  Schewe und Sauerborn haben darin Recht. Selbst MATUSSEK betont es (wenn man ihn richtig liest). Er greift jene Frauen an, die schamlos jenen statistisch berechenbaren "Staatsterrorismus" zu ihren Gunsten ausnutzen. Gegen die kämpfen wir natürlich auch, aber doch sicher nicht, weil sie Frauen sind! 

 14.10.1998
Anmerkung:
Der Verfasser gibt in Teilen nicht  unbedingt die vom  vertretenen Positionen wieder!
gez.:Gerhard Hanenkamp

Nachruf auf Gerhard Heilig+VERTEILER zur Anleitung zu UN-Beschwerden


Autor: Waldemar Kehler   Datum 14.10.1998 Mail: Waldemar Kehler
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