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JUSTIZ in Deutschland?Justitia ist eine Frau!
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Geschlechterjustiz Es gibt kaum einen Staatsfeiertag, in dem nicht davon geschwärmt
wird, kaum
Den Unterschied zwischen solchen Sprüchen und der Lebenswirklichkeit
kennen
Dabei müssen die meisten dieser Männer noch froh sein, daß ihnen nicht noch weitere Segnungen des "Rechtsstaates " zuteil geworden sind. Drohungen mit Anzeigen wegen Kindesmißbrauchs oder Vergewaltigung in der Ehe sind nicht umsonst zu den Favoriten in dem gegen Männer einsetzbaren Erpressungs - Instrumentarium geworden. Wer als Mann einer solchen Anklage gegenübersteht, gerät damit umgehend in einen Bereich der Justiz, in dem fundamentale demokratische Rechtsprinzipien ihre Geltung weitgehend verloren haben. Daß diese Prinzipien den Staat zur Unschuldsvermutung gegenüber dem Bürger verpflichten und daher im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden ist, spielt da keinerlei Rolle mehr. Da werden in Kindesmißbrauchs - Prozessen langjährige Freiheitsstrafen verhängt aufgrund von gestammelten Aussagen verwirrter Kinder, die vorher monatelangen Manipulationen rachsüchtiger Mütter und radikalfeministischer Gutachterinnen ausgesetzt waren. Mindestens ebenso übel sieht es in Prozessen wegen Vergewaltigung in der Ehe aus, wo Urteile gegen angeklagte Männer auf der Basis völlig ungeklärter Beweislagen gefällt werden, weil keine Möglichkeit besteht, den behaupteten Tathergang aus dem Nahbereich einer Intimbeziehung auch nur einigermaßen sicher zu rekonstruieren. In den Presseberichten zu solchen Prozessen ist dann meist zu lesen, das Gericht hätte dem Angeklagten "nicht geglaubt" und ihn daher zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Manche dieser Männer haben noch versucht, die Richtigkeit ihrer Aussagen und ihre Unschuld mit Lügendetektortests zu beweisen, aber auch diese Möglichkeit steht nach einem Urteil des BGH nun nicht mehr zur Verfügung. Es scheint in der Öffentlichkeit niemand aufzufallen, daß hier eine Art Ku-Klux-Klan-Justiz Einzug gehalten hat, die es Frauen ermöglicht, ihre Beziehungs - oder Ehepartner praktisch per Fingerzeig zu Schwerverbrechern zu stempeln und ihr gesamtes Leben zu zerstören. Der Grund liegt wohl darin, daß auch in allen anderen Bereichen der Rechtssprechung die Praxis so aussieht, das in der Regel Männer als Täter behandelt und bestraft werden, wärend Frauen als Opfer gelten und davonkommen. Diese Einstellung bildet sich eindrucksvoll in den entsprechenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes ab, die das Phänomen der verschwindenden weiblichen Straftäter präzise dokumentieren. So lag 1996 bei den ermittelten Straftaten und Tatverdächtigen das Verhältnis Männer zu Frauen bei zunächst 3,5 zu 1. Bei den Verurteilten hatte sich das Verhältnis bereits auf 5,5 zu 1 erhöht. Bei den einsitzenden Strafgefangenen stieg es dann sprunghaft auf mehr als 26 zu 1 an, bei langjährigen Strafen (5 bis 15 Jahre) auf 41 zu 1. Noch drastischer sieht es bei Jugendstrafen von mehr als einem Jahr Dauer aus, wo das Verhältnis bei fast 59 zu 1 liegt. Wenn man bedenkt, daß für Jugendliche Gefängnisaufenthalte oft zum Beginn einer lebenslangen kriminellen Karriere werden, dann lassen sich aus diesen Daten ein paar naheliegende Schlüsse ziehen. Die Situation hat sich in den letzten Jahren weiter zu Ungunsten von
Männern entwickelt. Wärend ihr Anteil an den Straftätern
von 1991 bis 1996 um etwa 5% zurückging, hat er sich bei den Gefängnisinsassen
nochmals um rd. 5% erhöht. Hier dürfte sich die massive Kriminalisierungs-Kampagne
ausgewirkt haben, die in den letzten Jahren von feministisch gesteuerten
Medien gegen Männer vorgetragen wurde.
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| Autor: Bernd Schneider Datum 09.01.1999 Mail: SBernd@compuserve.com |
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