Zum Thema Gleichstellung/Gleichstellungsbeauftragter erreichte uns folgende interne Stellungnahme der Lufthansa:
Unter dem Titel: CHANCENGLEICHHEIT ist bei der LUFTHANSA- Betriebszeitung ein Artikel am 19.2.99 erschienen: 

BRAUCHT DIE WIRTSCHAFT WIRKLICH EIN GLEICHSTELLUNGSGESETZ ?
 

In dem Artikel heißt es u.A.
Zitat< " In den Koalitionsvereinbarungen ist festgelegt, daß die neue Bundesregierung ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft formulieren und abschließen will. >Zitatende

Wie dieses Gesetz real umgesetzt wirken könnte, zeigt der gerade abgelaufene Bewerbungsvorgang beim Gleichstellungsamt Krista Sager Hamburg wo deutlich wird, daß auch in Zukunft Männern an dieser Art praktizierter Gleichstellung nur Statistenfunktion zugebilligt wird und es letztendlich zu einer legalistischen Vergewaltigung einer ganzen (männlichen) Geschlechtsspezies führt. 

Weiter heißt es:
Zitat<Lufthansa hat sich in einem Schriftwechsel mit der Bundesministerin für Familie, Christine Bergmann, dagegen ausgesprochen. "Wenn alle existierenden Gesetze nicht greifen, dann wird auch ein neues keine Wirkung entfalten . Wegen des globalen Wettbewerbs stehen immer mehr Unternehmen im internationalen Wettbewerb und Regelungen machen nur Sinn, wenn sie auf maximaler Ebene, z.B. der EU getroffen werden. >Zitatende

Gerade in diesem Punkt ist die EMRK verstärkt auf Deutschland aufmerksam geworden, da sich die Fälle eklatanter Menschenrechtsverletzungen, die in ihrem Ursprung oft auf die gezielte wirtschaftl. und psych. Vernichtung von Männern, unter Hinweis auf allgemeine weibliche Benachteiligung, zurükzuführen sind, häufen, und man sich dem finanziell unterlegten Druck Deutschlands, die Fälle nicht zu bearbeiten und herunterzuspielen, nicht mehr länger beugen möchte.. Desgleichen bei der UN in Genf, die sich veranlaßt sieht, aufgrund der in Deutschland erkennbaren systematischen Menschenrechtsversetzungen, sich der Vorgänge anzunehmen.
Aus dieser Situation ist zu erkennen, daß Deutschland eher daran interessiert ist, sich durch eine eigene lokal begrenzte Gesetzgebung aus der Verantwortung zu stehlen oder freizukaufen.

Zitat< Das Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft ist im Bundesministerium fast entwicklungsreif: So sollen Unternehmen mit mind. 100 Mitarbeitern eine Gleichstellungsbeauftragte erhalten. 50 % aller Ausbildungsplätze sollen an Mädchen gehen. bzw. Frauen gehen. Überlegt wird, ob öffentliche Aufträge nur an solche Unternehmen vergeben werden, die eine chancengleiche Personenpolitik betreiben. Die Firmen favorisieren den Weg der Freiwilligkeit. 

Lufthansa ist davon überzeugt, daß der nächste Quantensprung nur erreichbar ist, wenn es neben der Fortentwicklung für Frauen auch eine Chancengleichheit für Männer gibt. Männer haben nach heutigem Gesellschaftsverständnis keine echte Wahl für ihren Lebensweg. Wenn auch Männer zwischen Beruf, Familie und Beruf plus Familie wählen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren, dann wird es verbesserte berufliche Chancen für Frauen geben." 

Lufthansa hat deshalb zur Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten für
Frauen als erstes Unternehmen in Deutschland einen männlichen REFERENTEN für CHANCENGLEICHHEIT eingesetzt.>Zitatende

Wir bedanken uns bei der Lufthansa für diese erfreulich sachliche, logisch korrekte und ausgewogene Positionierung im Namen vieler Männer.

Gerhard Hanenkamp

Autor: Gerhard Hanenkamp   Datum 23.02.1999 Mail: brain@gabnet.com
Verteiler: HAUPT / MÄNNER/ POLITIK / JUSTIZ / WIRTSCHAFT / LITERATUR / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK  / CHRONOLISTE
Letzte Änderung: 
© G*A*B; Überarbeitet am:  ; Adresse der Webseite: http://www.gabnet.com/mw/lh1.htm