24.Nov. 98
Ohne viele Worte (Zitat-Bilder)
Papa ante Portas (Sprecherüberschrift)

im Feministensender RTLvom 24.Nov. 98 (Explosiv)

...hat sich ein + (4)  Kind(er) machen lassen.......und den jeweiligen Vater nach Besamung entlassen.

...tatkräftige Hilfe kommt vom Jugendamt und ihrer 1.Tochter. 
Das Geld von den Vätern und vom Staat (Sozialamt).
weiter:

Mamma hat sich einen Besamer genommen,
Tochter (Besamungsergebnis) will es genauso handhaben.
usw. usw.



Das ganze als Ultima Ratio serviert, mit der pflichtgemäßen Frage, ob die Kinder nicht ihre Väter vermissen, was von allen Beteiligten mit einem blumigen Nein beantwortet wurde.
Wann fangen die Männer an zu begreifen?
*
Jetzt mit ... :
Ein Nachtrag v. 3.12.98 aus Zwickau / Sachsen
ZWICKAU: Eine junge Mutter fragt: 
"Muß ich meinem Freund jetzt Ärger machen?"

Ein Brief aus dem Jugendamt erhitzt die Gemüter

Sind Männer böse? Anders gefragt: Glauben die Mitarbeiterinnen im Zwickauer Jugendamt, daß frischgebackene Väter potentielle Bösewichte sind, weil sie die Mutter ihres Kindes nicht geheiratet haben? Bei Manuela Petzold aus Oberhohndorf ist dieser Eindruck entstanden, als sie ein paar Tage nach der Geburt ihres Sohnes einen Brief aus dem Amt bekommen hat. 

"Hier werden Männer zu Personen abgestempelt, die nur zur Zeugung von Kindern gebraucht werden, um dem Jugendamt Arbeit zu verschaffen", empörte sich die junge Mutter.

 Manuela Petzold ist nicht die einzige, die so einen Brief erhalten hat. Seit Juli ist er an Hunderte unverheirateter Mütter in Zwickau verschickt worden. Was steht Empörendes drin, daß eine junge Frau sich genötigt fühlte, öffentlich Partei für die Männer zu ergreifen?

 Mit dem Schriftstück bietet das Jugendamt seine Dienste an - bei der Vaterschaftsanerkennung etwa oder bei der Feststellung des Unterhalts, den der Vater zahlen muß. Dabei werden Begriffe wie "gerichtliche Klärung" und "Beitreibung des Unterhalts" verwendet. Juristisch korrekte Formulierungen, die sich kriegerisch anhören. Für Manuela Petzold hat sich das so gelesen: "Bloß weil wir nicht verheiratet sind, setzt das Jugendamt voraus, daß ich Zoff mit dem Vater habe. Das darf nicht wahr sein!"

 Ist es auch nicht, meint Ursula Lange, die zuständige Abteilungsleiterin im Jugendamt. Sie ist betroffen über den Eindruck, den der Brief bei der jungen Mutter hervorgerufen hat. "Ein Hilfsangebot, mehr nicht", sagt sie. Keine Aufforderung an Zwickauer Mütter also, ihren Ex-Freunden Schwierigkeiten zu machen. Der Brief muß seit Inkrafttreten des neuen Kindschaftsrechtes von Jugendämtern in ganz Deutschland versendet werden. Den martialischen Text freundlicher zu formulieren, wird nicht möglich sein, denn dann würden die Worte zwar nett klingen, aber sie wären juristisch nicht mehr korrekt, und Pfennigfuchser(innen) könnten den Ämtern Ärger machen.

 Gerechterweise muß man sagen, daß der Standardbrief den Müttern unter anderem auch eine gemeinsame Sorgeerklärung anbietet - und das ist ja sehr väterfreundlich.

Mit besonders herzl. Dank an die ©Freie Presse

Autor: Gerhard Hanenkamp   Datum 24.11.1999 Mail: brain@gabnet.com
Verteiler: HAUPT / MÄNNER/ POLITIK / JUSTIZ / WIRTSCHAFT / LITERATUR / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK  / CHRONOLISTE
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