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Unser Kommentar zur VW - SHARAN - Werbung, zur neuerlichen Kürzung und damit Entschärfung des Werbe-Trailers.

Zuerst einmal unser Dank an VW für die partielle Entschärfung des SHARAN - Werbe-Trailers durch Kürzung und die eventuelle Einsicht in die vielleicht verkannte Brisanz der von dem Spot angesprochenen bzw. gezeigten Problematik oder deren Art der Darstellung. Das Weglassen der eindeutigsten Sequenz deutet jedoch darauf hin, daß die dafür Verantwortlichen bei VW sehr wohl, entgegen der naiv erscheinenden Erklärung, das Problem erkannt haben, obschon die feminismusfreundliche Tendenz (z.B.durch die suggestiven Assoziationen der Kinder während der Fahrt) in nunmehr erträglichem Maße weiter besteht.

Darüberhinaus konstatieren wir: Auch VW ist wahrscheinlich als Kunde denen aufgesessen, die ihr diesen Spot erstellt und mit entsprechenden verkaufspsychologischen Argumenten angedient haben. Daraus resultierte unsere Bitte, die Werbeagentur zu benennen, die als die UrheberIn dieses "Anti-Männer-Spotts" anzusehen ist, und deren WerbepsychologInnen wahrscheinlich besser wissen und beurteilen können, was sie damit in die Öffentlichkeit transportieren, bzw. transportieren wollen und welche gesellschaftspsychologischen Auswirkungen zu erwarten oder bezweckt sind.

Leider wurde dieser Bitte nicht nachgekommen sodaß wir unsere Freunde vornehmlich aus dem Bereich Hamburg als wahrscheinlichstem Herkunftsbereich bitten möchten, sich diesbezüglich kundig zu machen und uns gegebenenfalls zu informieren.

Gerhard Hanenkamp 

Autor: Gerhard Hanenkamp   Datum 23.02.1999 Mail: brain@gabnet.com
Verteiler: HAUPT / MÄNNER/ POLITIK / JUSTIZ / WIRTSCHAFT / LITERATUR / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK  / CHRONOLISTE
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