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Gesellschaftsänderung für die SPD |
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Partei ist eine Organisationsform, die zum allgemeinen Vereinsrecht gehört : Viele Mitglieder bestimmen Kurs, Programm-Inhalte und die kurz- und langfristigen Ziele. Der Vorstand hat auszuführen, was die Mitglieder wollen. In der Vergangenheit war es auch mal in der SPD so.Aktiengesellschaft ist die Firmen-Organisationsform, in der ein Vorstand, ein DIREKTORIUM und viele Aktionäre vorkommen. Der Direktor und der Vorstand bestimmen alleine was geschieht.Die Aktionäre bestätigen auf der Hauptversammlung den Vorstand oder wählen ihm ab, Mitbestimmung bei Entscheidungen gibt es bei Aktionärsversammlungen höchst selten. Der SPD-Führung wird empfohlen, den Begriff Partei abzulegen und die Rechtsform einer Aktiengesellschaft anzunehmen. Verdiente Funktionäre und langjährige Mitglieder sind mit Stamm- und Vorzugs-Aktien auszuzeichnen. Durch die Umwandlung der SPD in eine AG könnte Kanzler Gerhard
viel direkter Weisungs-Rechte nutzen. Er braucht nicht mehr auf die Meinung
von Mitgliedern Rücksicht zu nehmen, was die SPD schlagartig wesentlich
flexibler macht. Richtungswechsel können mit Vokabeln modernen Managements
besser erklärt werden. Konzerne könnten ganze Aktienpakete kaufen,
um die mühsamen und zeitraubenden Wege des Lobby’ismus und der Bestechung
von Abgeordneten und Beamten zu umgehen.
Knut W. Schlanert
wegen Brandt und Wehner eingetreten
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| Autor: Gerhard Hanenkamp Datum 29.09.1998 Mail: brain@gabnet.com |
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